Regensdorf

Turnerische Kunststücke unter der Sonne

Die Meisterschaften im Geräteturnen der Region Glattal, Limmattal und Stadt Zürich fanden mit über 600 Einzelturnerinnen und -turnern und 35 Vereinen statt.

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Alle waren froh, wenn sie möglichst früh an der Reihe waren. Die pralle Sonne machte den Turnerinnen und Turnern auch dieses Jahr ihre Aufgaben an den Trampolinen, Baren und Matten nicht einfacher. Die 14. Regionalmeisterschaften (RMS) der Region Glattal, Limmattal und Stadt Zürich (GLZ) im Geräteturnen gingen letztes Wochenende über die Bühne. Austragungsort war die Sportanlage Wisacher, denn die Organisation des Events oblag dem Turnverein Regensdorf.

Wie üblich war der Samstag für das Einzelgeräteturnen reserviert. 500 Turnerinnen und 120 Turner zeigten in je acht Kategorien ihr Können. Den Schweiss ihrer Arbeit zeigten am Sonntag bei rund 100 Vorführungen die Vereinsturner aus 35 Vereinen in den Sparten Geräteturnen, Gymnastik, Aerobic und Fachtest Allround.

Teamgeist vor und hinter der Bühne

Mit von der Partie war der TV SV Niederweningen. Die Damenriege führte zu zwölft eine Stufenbarren-Choreografie vor, die von Marina Volkart und Karin Howald zusammengestellt wurde. «Notensequenzen werden für Technik, Synchronität und Programm vergeben. Die Schwierigkeit der Elemente muss natürlich an das Niveau der Sportlerinnen angepasst werden, denn es muss vor allem sauber geturnt werden», sagte Marina Volkart. Mit ihren Leistungen an den RMS – für sie jeweils der erste Wettkampf des Jahres – seien sie zufrieden. Zudem spürten die Frauen noch etwas Sondereinsatz in den Knien und Armen. «Das Unwetter hat in Niederweningen ziemliche Verwüstungen hinterlassen und einige von uns hatten die letzten paar Tage Feuerwehreinsätze.»

Vom der rund 30-köpfigen gemischten Aktivriege des TV Regensdorf sah man unter anderem eine Vorführung in der Gerätekombination an Trampolinen mit vielen Drehungen – einfachere Versionen sowie Rondat Flick Flack Rückwärtssaltos – und natürlich Hebefiguren. Letzteres sei für die Männer reine Übung und «als solches nicht besonders schwer, weder vom Gewicht noch von der Ausführung», erklärte der Präsident des Turnvereins, Christoph Schnetzler. «Die Übung gibt die Sicherheit und schlussendlich auch die Routine.» Für die Leistung gab es in der Gerätekombination den zweiten Rang, am Reck schaute der sechste und im Fachtest Allround der zehnte Platz heraus.

Erfolg hatte der Verein mit der Organisation des Anlasses. Dieses Jahr hatten für einmal die jüngeren Mitglieder des Vereins die Zügel in die Hand. OK-Mitglied Céline Schmid gab zu, dass es viel Arbeit war. «Das merkt man erst, wenn man es macht. Aber wir machen es alle gerne. Und wir hatten viel Unterstützung und Hilfe bei Fragen und die Männer- und Frauenriege halfen bei der Festwirtschaft.» (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 04.06.2018, 15:08 Uhr

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