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Unwetter wird untersucht

Der Gemeinderat hat eine Firma beauftragt, ein Fachgutachten zum Unwetter vom 30. Mai zu erarbeiten. Dieses soll aufzeigen, wo Massnahmen nötig sind, damit künftige Stürme bewältigt werden können.

So sah es nach den heftigen Unwettern Ende Mai teils im Zürcher Unterland aus – in Dielsdorf will man darauf künftig besser vorbereitet sein.
So sah es nach den heftigen Unwettern Ende Mai teils im Zürcher Unterland aus – in Dielsdorf will man darauf künftig besser vorbereitet sein.
Cyprian Schnoz

Wie der Dielsdorfer Gemeinderat mitteilt, haben die Fachgutachter zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten, Einsatzkräften und Entscheidungsträgern ihre Ar­beit aufgenommen. Auch die kantonale Gebäudeversicherung sei involviert.

Die Fachgruppe wird das Hochwasserereignis einordnen, getroffene Schutzmassnahmen auf ihre Wirkung über­prüfen, Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde in Sachen Bachunterhalt und Wasserbau ausloten sowie Handlungsempfehlungen mit einer Schutzdefizitkarte abgeben.

Das Gutachten soll dazu dienen, konkrete Massnahmen zu planen und umzusetzen. Und dies sowohl auf öffentlichem wie auch auf privatem Grund. Für die Umsetzung wird eine Prioritätenliste erstellt. Zu gegebener Zeit werde der Gemeinderat die Bevölkerung über die Ergebnisse des Gutachtens informieren.

Dokumente gesucht

Für die Erstellung des Gutachtens und zur Dokumentation der Ereignisse bittet der Gemeinderat die Bevölkerung, eventuell vorhandene Fotos oder Videos des Unwetters mit genauer Ortsangabe der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Das Material kann beim Bau- und Werksekretariat abgegeben oder per E-Mail (bauamt@dielsdorf.ch) zugestellt werden. Für grössere Dateien hat die Gemeinde einen Link zu einer Cloud eingerichtet.

Das Unwetter von Ende Mai hatte auch in Dielsdorf grosse Schäden angerichtet. Innert weniger als einer Stunde waren 84 Liter Wasser pro Quadratmeter niedergegangen und hatten zahlreiche Untergeschosse, Keller und Garagen überflutet und grosse Sachschäden angerichtet. Mehrere Häuser und Wohnungen konnten nicht mehr bewohnt werden. Die Niederschläge waren viermal grösser als bei einem durchschnittlichen Gewitter.

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