Boppelsen

Vier Neue in den Bopplisser Gemeinderat gewählt

Viel frischer Wind für den Gemeinderat: Die Behörde besteht künftig aus vier neuen und einem bisherigen Mitglied. Noch kein Resultat gibt es beim Präsidium.

In Boppelsen stellten sich elf Kandidaten für fünf Sitze im Gemeinderat zur Verfügung.

In Boppelsen stellten sich elf Kandidaten für fünf Sitze im Gemeinderat zur Verfügung. Bild: mcp

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Bei den Gesamterneuerungswahlen gab es in Boppelsen für die Stimmberechtigten eine grosse Auswahl. Ganze elf Kandidaten stellten sich für die fünf Sitze im Gemeinderat zur Verfügung. Gewählt wurden bei einem absoluten Mehr von 245 Stimmen Regina Gerber (397 Stimmen, parteilos), Hans-Heinrich Albrecht (327, SVP), Cees van Rijn (290, parteilos), Florian Fingerhuth (274, FDP) und Erika Zahler (265, SVP). Aus dieser Fünfergruppe ist einzig Cees van Rijn Mitglied des bestehenden Gemeinderates. Die Wahl lockte 58,1 Prozent aller stimmberechtigten Bopplisser an die Urne.

Abgewählt wurden unter anderem die beiden Bisherigen Pat­rick Koch (235, parteilos) und Thomas Gretler (227, parteilos). Koch, der auch für das Präsidium angetreten war, zeigte sich enttäuscht über das Resultat. «Da kann man nichts schönreden», sagte er. «Offenbar spiegle ich mit meiner dynamischen Art nicht das wider, was das Volk will», mutmasste er. Die vielen Kandidaturen würden aber auch dafür sprechen, dass sich das Volk einen Wechsel gewünscht habe.

Absolutes Mehr für Präsidium verpasst

Die zweite Kandidatin, die für das Gemeindepräsidium angetreten war, ist Kantonsrätin Erika Zahler. Den Sprung in den Gemeinderat schaffte sie zwar im ersten Wahlgang, für das Präsidium verpasste sie mit 212 Stimmen allerdings das absolute Mehr, das bei 255 Stimmen lag. «Ich bin natürlich happy, dass mich das Volk so unterstützt hat», sagte sie gestern auf Anfrage. Bei so vielen Kandidaten hätte sie nicht damit gerechnet, dass alle fünf Sitze im ersten Wahlgang besetzt werden können.

Weitere Kandidaten könnten sich melden

Noch mehr gefreut habe sie sich über das – wie sie sagt – tolle Ergebnis für das Präsidium. «Motiviert durch das gute Resultat kann ich mir sehr gut vorstellen, mich nochmals mit voller Kraft für das Präsidium einzusetzen», sagte sie. Obwohl Patrick Koch als Kandidat für das Präsidium beim zweiten Wahlgang aufgrund seiner Abwahl aus dem Gemeinderat nicht mehr zur Wahl stehen wird, heisse das nicht zwingend, dass sie die einzige Kandidatin für das Präsidium bleibe. Es könne sich ja noch eine weitere Person für das Präsidium melden. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 16.04.2018, 14:59 Uhr

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