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Von einem, der auszog, um in Thailand Gelassenheit zu lernen

Ruedi Sauter kehrte Rümlang 2009 den Rücken und wanderte nach Thailand aus. In der ersten Folge der ZU-Serie «Tschüss Unterland» erzählt er von suspekten Deutschen, seiner Malerei und der Notwendigkeit, mit vergessenen Verabredungen leben zu lernen.

Ruth und Ruedi Sauter haben in Thailand ein neues Daheim gefunden. Hier posieren sie vor einem Tempel - die Schweiz ist dank Tasche dabei.
Ruth und Ruedi Sauter haben in Thailand ein neues Daheim gefunden. Hier posieren sie vor einem Tempel - die Schweiz ist dank Tasche dabei.
pd
Das Haus der Sauters in Pak Chong bietet viel Platz, Pool und Garten - aber keine Heizung.
Das Haus der Sauters in Pak Chong bietet viel Platz, Pool und Garten - aber keine Heizung.
pd
...oder auch Blumen im Licht.
...oder auch Blumen im Licht.
pd
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Jeden Morgen verspeisen Ruth und Rudolf Sauter auf der Veranda ihres Hauses in Thailand selbst gebackenes Brot, lassen ihre Blicke über den grossen Garten schweifen «und begreifen immer wieder aufs Neue, wie richtig unsere Auswanderung war», sagt der gebürtige Unterländer. Doch der Reihe nach. Bis vor sieben Jahren lebte der heute 66-jährige Rudolf «Ruedi» Sauter in Rümlang, wo er und seine erste Frau zwei Söhne grosszogen. Seine berufliche Laufbahn führte ihn von Autos über Rosen bis hin zur Kirche: Erst war er 27 Jahre lang für BMW in Dielsdorf tätig, mauserte sich bis zum Abteilungsleiter. 2001 begann er für die Freilandrosen-Gärtnerei seiner zweiten Frau Ruth zu arbeiten, befand nach vier Jahren jedoch, dass die Blumenzucht ein brotloser Erwerb sei und bewarb sich erfolgreich als Sigrist der reformierten Kirche von Rümlang.

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