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Wegen Trockenheit drohen Bauern Ernteausfälle

Seit Wochen hat es nicht mehr flächendeckend geregnet. Für Bauern wird die Trockenheit zu einer Herausforderung: Können sie ihr Gemüse nicht ausreichend bewässern, könnten sie einen Teil ihrer Ernte einbüssen.

Seit vier Wochen hat es in der Schweiz nicht mehr flächendeckend geregnet. Noch kann Michael Aeschlimann seinen Salat in Dänikon aber mit genügend Wasser versorgen. Den Bauern in Otelfingen wurde derweil das Wasser bereits kontingentiert.
Seit vier Wochen hat es in der Schweiz nicht mehr flächendeckend geregnet. Noch kann Michael Aeschlimann seinen Salat in Dänikon aber mit genügend Wasser versorgen. Den Bauern in Otelfingen wurde derweil das Wasser bereits kontingentiert.
Sibylle Meier

Viermal so viel Wasser wie üblich verbraucht die Gemeinde Otelfingen zurzeit. Sind es normalerweise 35 bis 40 Kubikmeter Wasser (35?000 bis 40?000 Liter) pro Stunde, waren es in diesem Sommer schon bis zu 200 Kubikmeter. «Der tägliche Verbrauch ist grösser als das, was wir aus Quellwasser und aus der Gruppenwasserversorgung beziehen können», sagt Gemeindeschreiber Marcel Amhof. Das hat in Otelfingen Folgen für die Landwirtschaft. Wegen des hohen Wasserverbrauchs hat die Gemeinde das Wasser für die Bauern kontingentiert: Seit rund drei Wochen dürfen die Landwirte nur noch jeden zweiten Tag ihre Felder bewässern. «Die Kontingentierung ist wichtig, um die Trink- und Löschwasserversorgung sicherzustellen», erklärt Gemeindepräsident Willy Laubacher. Die Gemeinde habe in diesem Sommer schon zweimal bei der Gruppenwasserversorgung mehr Wasser lösen müssen, um es den Gemüsebauern zur Verfügung stellen zu können.

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