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Weniger Minus als veranschlagt

Die Jahres­rechnung 2015 der Politischen Gemeinde schliesst praktisch mit einer schwarzen Null. ­Veranschlagt war ein Minus von 530 000 Franken.

Die Jahresrechnung 2015 der Gemeinde Dielsdorf schliesst deutlich besser ab als budgetiert.
Die Jahresrechnung 2015 der Gemeinde Dielsdorf schliesst deutlich besser ab als budgetiert.
Archiv ZSZ

Der Gemeinderat des Bezirkshauptorts Dielsdorf hat die Jahresrechnung 2015 der Politischen Gemeinde zuhanden der Gemeindeversammlung vom 1. Juni verabschiedet. Die laufende Rechnung schliesst bei einem Aufwand von 19 Millionen Franken bei einem minimalen Minus von gut 11 000 Franken ab – vom veranschlagten Defizit von gut 530 000 Franken ist man mehr als eine halbe Million entfernt.

Von den 2,2 Millionen Nettoinvestitionen, welche die Gemeinde budgetiert hatte, bleiben unter dem Strich Ausgaben von gut 1,2 Millionen und Einnahmen von knapp 670 000 Franken stehen – und damit netto gut 550 000 Franken.

Mehr oder weniger Ausgleich

Für das Jahr 2015 erhielten die Dielsdorfer weniger Geld aus dem Finanzausgleich als auch schon. Insgesamt flossen 2,3 Millionen Franken in die Dorfkasse. Für das laufende Jahr sind es 3,4 Millionen, im Schnitt der letzten fünf Jahre sind es knapp 3,2 Millionen. Für 2015 gab es weniger Geld, weil die relative Steuerkraft der Dielsdorfer im Jahr 2013 – als Berechnungsgrundlage dient jeweils der Wert von vor zwei Jahren – mit 2922 Franken pro Kopf höher ausgefallen war als 2012 (2730 Franken) oder 2014 (2723 Franken). Wie viel Ausgleich die Zürcher Gemeinden für 2017 erhalten, wird der Kanton voraussichtlich Ende Juni kommunizieren.

Dielsdorf bezieht lediglich den Ressourcenausgleich, hat darüber hinaus also weder Anspruch auf den demografischen noch auf den geografisch-topografischen Sonderlastenausgleich.

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