Wahlfragebogen

«Wer im Ausland einkauft, vernichtet Arbeitsplätze»

Unterländer Nationalratskandidaten und -kandidatinnen stehen dem «ZU» Red und Antwort. Heute stellt sich Markus Wäfler (EDU) aus Steinmaur unseren Fragen.

Markus Wäfler (EDU) aus Steinmaur will in den Nationalrat.

Markus Wäfler (EDU) aus Steinmaur will in den Nationalrat. Bild: pd

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Wie soll sich der Flughafen Zürich-Kloten entwickeln? Sind die Pistenverlängerungen nötig? Wie kann der Fluglärm gerecht verteilt werden?
Markus Wäfler: Vorrang hat die Sicherheit für Flugzeuge und Bevölkerung. Kann diese mit Pistenverlängerungen verbessert werden, sind diese zu realisieren. Verlängerte Pisten gestatten eventuell auch grössere Überflughöhen und damit weniger Lärm. Es gibt keine gerechte Lärmverteilung. Lärm muss kanalisiert und mit technischen Mitteln minimiert werden. Stopp den politischen An- und Abflugrouten. Ergänzung mit neuen elektronischen Anflugsystemen zur Realisation des geknickten Nordanflugs von Ost und West.

Im Zürcher Unterland – besonders im Glattal – sind Verkehrsstaus inzwischen an der Tagesordnung. Wie kann das Problem gelöst werden?
Optimierung beziehungsweise Ergänzung und verbesserte organisatorische Koordination der bestehenden Verkehrsinfrastruktur S-Bahn, Busse, Glattalbahn, Strasse usw. Eventuell bessere Staffelung der Zeiten für Arbeitsbeginn und -schluss bei den Unternehmen und Schulen der betroffenen Region usw.

Der Schweizer Einkaufstourismus jenseits der deutschen Grenze schadet dem hiesigen Gewerbe. Wie kann Abhilfe geschaffen werden?
Primär durch Aufzeigen der wirtschaftlichen Zusammenhänge. Wer im Ausland einkauft, vernichtet damit Arbeitsplätze in der Schweiz, möglicherweise morgen sogar den eigenen Arbeitsplatz, wenn andere sich betreffend Produkt meines eigenen Arbeitgebers gleich verhalten und ausländische Produkte kaufen. Die Gleichung: Ich will EU-Lebenshaltungskosten und gleichzeitig den Schweizer Hochlohn, geht auf Dauer nicht auf. Sie spiegelt eine rücksichtslose, kurzsichtige und egoistische Haltung. (red)

Erstellt: 02.10.2015, 16:17 Uhr

Die politische Positionierung von Markus Wäfler.

Mit dem Wahlfragebogen gibt der «Zürcher Unterländer» einer Auswahl von gut platzierten Unterländer Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen vom 18. Oktober die Möglichkeit, Stellung zu aktuellen Unterländer Themen zu beziehen.

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