Bachs

Zufrieden mit dem neuen Werkhof – trotz Verspätung

Zwei Wochen später als gedacht wurde in Bachs der neue Werkhof eröffnet – inklusive Solaranlage.

Rund 80 Interessierte kamen zur Einweihungsfeier des neuen Bachser Werkhofs. Das Gebäude bietet einiges.

Rund 80 Interessierte kamen zur Einweihungsfeier des neuen Bachser Werkhofs. Das Gebäude bietet einiges. Bild: Sibylle Meier

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Im Nachhinein lässt sich sagen: Der Rohrbruch war ein Glücksfall. Denn wegen einer geborstenen und dringend zu reparierenden Leitung musste die Eröffnungsfeier des Bachser Werkhofs um zwei Wochen verschoben werden. Vor 14 Tagen herrschte kaltes, garstiges Wetter. Jetzt, am Wochenende, konnte Gemeindepräsident Emanuel Hunziker unter freiem Himmel bei angenehmer Temperatur mehr als 80 Besucher begrüssen. Für die Bewirtung der Gäste sorgten Mitglieder des Füürvereins Banesto aus Bachs, Neerach und Steinmaur. Präsidentin Sara Brander stand selbst am Grill und briet Cervelats und Bratwürste, gespendet von der Gemeinde.

Für viele etwas

Das neue Gebäude dient nicht nur den Gemeindewerken. Darin ist auch die Feuerwehr untergebracht. Und der Obmann der Jagdgesellschaft, Walter Salathe, sagt: «Wir haben nun ein spezielles Lokal zur Miete, das unsere Bedürfnisse voll erfüllt. Darin können wir unter idealen hygienischen Bedingungen die Jagdbeute und Unfalltiere auch in der Nacht aufbrechen und gekühlt lagern. Mitmieterin ist die Jagdgesellschaft Stadlerberg.» Im Werkhof ist auch die Kadaversammelstelle mit einem Tiefkühlschrank untergebracht.

«Wir haben nun ein spezielles Lokal zur Miete, das unsere Bedürfnisse voll erfüllt.»Walter Salathe,
Obmann der Jagdgesellschaft

Auf dem nach Südwesten ausgerichteten Dach des Werkhofs befindet sich eine Solaranlage – die Bevölkerung hatte sich diese gewünscht. Da die Kosten im von der Gemeinde bewilligten Kredit von 925 000 Franken nicht enthalten waren, wurde eine erfolgreiche Sammelaktion gestartet. Auf einer Tafel an der Frontwand des Gebäudes sind die meisten der 62 Spenderinnen und Spender von Solarpanels namentlich aufgeführt.

Ergänzungen kommen noch

Eigentlich war ursprünglich geplant gewesen, den Werkhof in der Drösch-Schür unterzubringen. Es zeigte sich aber, dass eine solche Lösung einige Nachteile bot und sich für die vielseitigen Bedürfnisse nicht eignete. Nach einem Landverkauf und dem Abbruch der Drösch-Schür im letzten September wurde gleichzeitig mit dem Neubau begonnen. Den Neubau des Werkhofs leitete Kevin Lieb vom Architekturbüro Schmidli in Rafz. «Die Eröffnung hätte schon im Februar stattfinden sollen. Der Einbau der Solaranlage, die Tieferlegung von Leitungen und Anpassungen an die Kantonsstrasse verzögerten den Bau aber», erklärte Lieb die verspätete Eröffnung.

Besonders freut sich Ruth Merki von der Konferenz der Vereinspräsidenten: «Jetzt haben die Vereine im Obergeschoss des Werkhofs einen Raum, wo sie ihre Materialien lagern können.» Eigentlich war dort Wohnraum für Asylsuchende geplant. Weitere vier Materialräume können gemietet werden. Einer davon belegt die Unternehmung Bachsermärt. Einige Ergänzungen stehen im neuen Werkhof noch an. Anfang Juni wird das Silo für Streusalz angeliefert.

In einer kurzen Ansprache dankte Gemeindepräsident Hunziker den Handwerkern, dem Bauführer Lieb und Gemeinderätin Isabelle Baltisser, die zusammen mit Gemeindeschreiberin Andrea Jakob den Eröffnungsanlass organisierte.

Erstellt: 20.05.2019, 07:28 Uhr

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