Niederhasli

Zwei «Punktlandungen» in Sekundarschule und Kirche

Die Jahresrechnungen der Kreisschulgemeinde Eduzis sowie der reformierten Kirche wurden einstimmig angenommen.

An der Kreisgemeindeversammlung vom Donnerstagabend wurden beide Jahresrechnungen angenommen.

An der Kreisgemeindeversammlung vom Donnerstagabend wurden beide Jahresrechnungen angenommen. Bild: Sibylle Meier

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Die Sekundarschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten (Eduzis, früher Niniho) schliesst das Jahr 2018 mit einem Aufwand von über 15,6 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 14,8 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Defizit von rund 752000 Franken. Budgetiert war zwar ein Aufwandüberschuss von 587000 Franken, dennoch bezeichnete Schulpfleger Luciano Lopalco die Rechnung als «Punktlandung» – was sich auch in deren einstimmigen Annahme der 27 anwesenden Stimmberechtigten spiegelte.

Einen Mehraufwand verzeichnet die Schulgemeinde in der Schulverwaltung. Durch Neuanstellungen und eine temporäre Pensumsaufstockung fielen 138000 Franken mehr Ausgaben an. An die Weiterbildungsschule zahlte Eduzis 105000 Franken mehr, da mehr Junge das Berufsvorbereitungsjahr besuchten.

Ausgaben vertagt

Besonders in zwei Bereichen konnte Eduzis Ausgaben einsparen. Die Beiträge an Privatschulen und Heime fielen durch die Integration von Sonderschülerinnen und -schülern in die Regelklasse 130000 Franken tiefer aus als budgetiert. Auch im Bereich Schulliegenschaften Ausgaben konnten Zahlungen vermieden – oder eher vertagt – werden, da der Rote Platz der Mehrzweckhalle Seehalde erst 2020 projektiert wird und auch die Sanierung des Eichi nach hinten verschoben wurde. Im September 2018 war für die Sanierung der Mehrzweckhalle Seehalde ein Zusatzkredit in Höhe von total 2,5 Millionen Franken als gebundene Ausgabe bewilligt worden. Dieser Kredit sei am Abend der Versammlung aber nicht traktandiert, betonte Schulpflegepräsidentin Sandra Monroy, da gewisse Arbeiten noch im Nachgang nötig seien.

Auch die Jahresrechnung der reformierten Kirche Niederhasli-Niederglatt wurde von den 24 Stimmberechtigten einstimmig angenommen. Sie schliesst mit einem Aufwand von rund 1,62 Millionen Franken, einem Ertrag von knapp 1,61 Millionen Franken und einem Defizit von 14000 Franken (Budget 2018: 11000 Franken Defizit). «Wir dürfen sie auch als Punktlandung sehen», schloss Ueli Büchi, Vizepräsident der Kirchenpflege.

Erstellt: 21.06.2019, 16:33 Uhr

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