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Hoffen und Bangen in ReitszeneDielsdorfer Trainer setzen auf Rennen in Avenches

Jetzt haben auch die Rennvereine von Zürich und Frauenfeld ihre Frühjahrs-Meetings abgesagt. Galopp Schweiz prüft finanzielle Entschädigungen.

Optimistisch reitet Karin Zwahlen aus Niederhasli auf der Rennbahn in Dielsdorf in eine ungewisse Zukunft.
Optimistisch reitet Karin Zwahlen aus Niederhasli auf der Rennbahn in Dielsdorf in eine ungewisse Zukunft.
Werner Bucher

Als Alternative können die sieben Dielsdorfer Rennpferde-Trainer bestenfalls im Juni auf Galopprennen in Avenches hoffen. Nach dem Verlust der Pferderennen von Fehraltorf, Avenches und Aarau wollte sich der Rennverein Zürich erst am 20. April festlegen, ob er am 17. Mai seinen Frühjahrsevent im Horsepark Dielsdorf durchführen wird. Jetzt die Absage! Dazu Toni Kräuliger, Präsident des Rennvereins Zürich: «In der jetzigen Situation sieht es kaum danach aus, dass es bei der Durchführung von Sportanlässen im April eine Lockerung geben wird. Um diese Ungewissheit zu beenden und weil es nicht möglich ist, einen Renntag in vier Wochen auf die Beine zu stellen, hat der Vorstand beschlossen, den Renntag zu sistieren. Er wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.» Definitiv abgesagt hat der Rennverein Frauenfeld seine Veranstaltungen im Mai und Juni. Dies ermöglicht einen Galopprenntag am 21. Juni in Avenches, wenn der Bund und der Kanton Waadt den Rennbetrieb, auch ohne Zuschauer, aber mit PMU-Wetten, bewilligen. Dies kündigte Jean-Pierre Kratzer, oberster Chef des Schweizer Turfs (SPV) und Betreiber des Pferdesportzentrums IENA in Avenches, an.

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