So bleiben Ihre Daten unterwegs geschützt

Laptops sind begehrte Diebesbeute und unsichere WLANs bedrohen die Daten. Mit diesen drei Massnahmen sichern Sie sich ab.

Das Gerät lässt sich versichern – die Daten und Dokumente darauf jedoch nicht.
Video: Matthias Schüssler

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Laptops brauchen unterwegs besonderen Schutz: Sie kommen gelegentlich abhanden. Sie sind eine begehrte Diebesbeute. Und sie enthalten oft Daten, die viel mehr wert sind als die Hardware. Denn die Hardware lässt sich versichern und ersetzen. Das gilt aber nicht für Fotos und Daten, die nur auf dem verlorenen Computer steckten.

Darum braucht es Vorkehrungen: Mit den drei vorbeugenden Massnahmen aus unserem Video sorgen Sie erstens dafür, dass Ihre Daten bei Verlust nicht in falsche Hände geraten und nicht unwiederbringlich verloren sind. Zweitens schützen Sie Ihre Kommunikation, wenn Sie unterwegs öffentliche und oft unsichere Netze und WLANs verwenden. Und drittens schaffen Sie eine Möglichkeit, herauszufinden, wo ein verschwundenes Gerät abgeblieben ist.

Diese drei Massnahmen kurz zusammengefasst:

Vor Datendiebstahl schützt Verschlüsselung. Es gibt beim Mac und bei Windows die Möglichkeit, die interne Datenablage zu verschlüsseln. Das ist eine effektive Schutzmethode, die wir im Beitrag Wie Sie sich vor Hackern schützen ausführlich vorgestellt haben. Alternativ – und deutlich einfacher in der Anwendung – ist die Open-Source-Software Cryptomator, die es für Windows, den Mac, Linux, das iPhone und iPad und für Android gibt.

Daten-Tresore – auch für die Cloud

Mit ihr richtet man sichere Datenablagen, sogenannte Tresore ein. Der eigentliche Clou ist nun, dass sich diese Datentresore auch via Cloud synchronisieren lassen. Die unterwegs erstellten Dokumente werden zum Beispiel via Dropbox, Onedrive oder Google Drive gesichert – aber nochmals extra verschlüsselt, sodass sie weder unterwegs noch beim Betreiber der Cloud eingesehen werden können. Das trägt auch den Bedenken der Cloudskeptiker Rechnung.

Die Sicherheit in unsicheren, öffentlichen Netzen lässt sich via VPN erhöhen. Und die Suchmöglichkeit für verlorene Geräte eröffnet sich über die Geräte-Suchfunktion. Es gibt sie sowohl bei Microsoft als auch bei Apple. Und einmal eingeschaltet, lassen sich verlorene Windows-PC über account.microsoft.com/devices aufspüren. Die Suche nach einem Mac ist via iPhone oder aber über iCloud.com möglich.

Noch zwei Extra-Tipps:

Es versteht sich von selbst, dass das Benutzerkonto mit einem guten Passwort gesichert sein muss – sowohl am Mac als auch bei Windows.

Keine Angriffsfläche für Hacker

Ausserdem ist es sinnvoll, mobile Computer so zu konfigurieren, dass sie nicht von externen Datenträgern (CDs oder USB-Sticks) aufgestartet werden können. Denn wenn ein Dieb oder unehrlicher Finder den Computer aufstarten kann, dann kann er auch versuchen, das Benutzerpasswort zu knacken oder zurückzusetzen. Beim Mac gibt es dafür das Startsicherheitsdienstprogramm, bei Windows die Secure-Boot-Option. Bei älteren Rechnern müssen Sie u.U. die Reihenfolge der Boot-Laufwerke anpassen. Da das nicht trivial ist, fragen Sie ggf. einen befreundeten Computer-Crack um Hilfe.

Den im Video vorgestellten Dienst Pure VPN haben wir hier ausführlich besprochen. Und weitere Anwendungsfälle zum Thema finden Sie im Beitrag Wie Sie trotz Geosperren jedes Video sehen. Ausserdem ist man unterwegs und vor allem im Ausland auf effiziente Mobilkommunikation bedacht. Informationen dazu finden Sie in unseren Tricks, um das Datenvolumen zu schonen. Und selbst wenn die Roaming-Preise in letzter Zeit etwas zurückgegangen sind, interessieren Sie unsere Empfehlungen, wie Sie im Ausland günstig surfen, vielleicht trotzdem.

Erstellt: 17.06.2019, 15:47 Uhr

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