Dossier: Endlager im Weinland

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Tiefenlager für Atom-Müll bezieht die Nagra auch das Zürcher Weinland in die engere Auswahl ein.


News

Deutscher Druck nimmt weiter zu

Klipp und klar bezieht der deutsche Nachbar erneut kritisch Stellung zum Schweizer Endlager – dieses läge nahe an der Staatsgrenze. Mehr...

Deutsche fordern mehr Abstand zur «heissen Zelle» im Endlager

Von Konstanz bis Waldshut wehren sich die deutschen Landkreise und Gemeinden gegen das Schweizer Endlager. Sie wollen mehr Distanz der Anlagen zur Staatsgrenze. Mehr...

Bundesrat schlägt drei Endlager-Regionen vor

Nun läuft die Vernehmlassung zur zweiten Etappe der Endlagersuche. Bis im März können sich die Regionen dazu äussern. Mehr...

Die Abgeltung fürs Endlager ist Verhandlungssache

Für das Endlager soll die betroffene Region entschädigt werden. Doch wie viel Geld sie kriegt, dafür gibt es keine gesetzliche Regelung. Mehr...

Bund verschweigt deutschen Vorbehalt zu Endlager-Verhandlungen

Deutschland verlangt von der Schweiz, dass bei der Frage der Abgeltungen wegen des Endlagers auch ein Vertreter von Baden-Württemberg am Verhandlungstisch sitzt. Damit hält die deutsche Seite den Druck auf die Endlagersuche aufrecht. Mehr...

Interview

«Bei der Endlagersuche wird den Menschen Sand in die Augen gestreut»

Dass sich das Zürcher Weinland am besten für ein Endlager eignen würde, das sei schon sei Jahrzehnten bekannt, sagt Geologe Marcos Buser. Doch politische Motive hätten die gründliche Untersuchung der Region bisher verzögert. Mehr...

Hintergrund

Wenn ein Castorbehälter von der Eisenbahnbrücke stürzen würde

Die Atomzüge ins Weinland würden über die gut 30 Meter hohe Brücke bei Andelfingen rollen. Was passiert, wenn es dort zu einem Unglück kommt? Mehr...

Nagra bohrt wegen zukünftiger Eiszeiten

Eine neue Eiszeit und riesige Gletscher stossen ins Mittelland vor – was wären die Folgen für ein Endlager im Untergrund? Würden sie den Atommüll durch Erosion freilegen? Die Nagra will in die obersten Gesteinsschichten bohren,um Antworten auf solche Fragen zu finden. Mehr...

Wo der Opalinuston ans Tageslicht kommt

Er ist vielleicht das am besten untersuchte Gestein der Schweiz – der Opalinuston. Während dieser Ton im Weinland hunderte Meter unter der Erdoberfläche liegt, kann man ihn weiter nördlich im Kanton Schaffhausen sehen und anfassen. Mehr...

Atomare Anlage im Kopf macht mehr Angst

Eine neue Studie ist zu einem Ergebnis gekommen, das so manch einen erstaunen mag. So ist die Ablehnung von atomaren Anlagen in jenen Regionen grösser, wo es gar keine solchen Anlagen gibt. Gelassener sind die Leute daher im Aargau. Mehr...

Atomstrom mit Rosskur aus Markt werfen

Alt-Regierungsrat Martin Graf zeigte am Sonntag in Benken auf, wie er sich die Zukunft des Atomstroms vorstellt. Er bezeichnet diesen als «Zechprellerei» und hofft insgeheim auf weiter fallende Strompreise, um ihn auszubooten. Mehr...

Meinung

«Natiönligeist» als blinder Fleck bei Endlagersuche

Nicht die Sicherheit, sondern die Landesgrenze dominiert bei der Suche nach einem möglichen Endlagerstandort. Dies ist gefährlich und engstirnig, findet unser Regionalredaktor. Mehr...





Deutscher Druck nimmt weiter zu

Klipp und klar bezieht der deutsche Nachbar erneut kritisch Stellung zum Schweizer Endlager – dieses läge nahe an der Staatsgrenze. Mehr...

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Bundesrat schlägt drei Endlager-Regionen vor

Nun läuft die Vernehmlassung zur zweiten Etappe der Endlagersuche. Bis im März können sich die Regionen dazu äussern. Mehr...

Die Abgeltung fürs Endlager ist Verhandlungssache

Für das Endlager soll die betroffene Region entschädigt werden. Doch wie viel Geld sie kriegt, dafür gibt es keine gesetzliche Regelung. Mehr...

Bund verschweigt deutschen Vorbehalt zu Endlager-Verhandlungen

Deutschland verlangt von der Schweiz, dass bei der Frage der Abgeltungen wegen des Endlagers auch ein Vertreter von Baden-Württemberg am Verhandlungstisch sitzt. Damit hält die deutsche Seite den Druck auf die Endlagersuche aufrecht. Mehr...

Nagra-Pläne heiss diskutiert

Die betroffenen Gemeinden reagieren unterschiedlich auf die Tiefenlager-Pläne der Nagra. In Stadel und Weiach gibt es wenig Widerstand. In Glattfelden zeigt eine Umfrage: Für einige Einwohner wäre das ein Grund, umzuziehen. Mehr...

ENSI publiziert Gutachten zu Endlager-Standortvorschlägen der Nagra

Auf der Suche nach einem Standort für ein Atommüll-Tiefenlager soll die Nagra neben den Gebieten Jura Ost und Zürich Nordost auch Nördlich Lägern weiter untersuchen. Zu dieser Empfehlung hat die Aufsichtsbehörde ENSI ein Gutachten publiziert. Mehr...

Nagra zieht acht Bohrplätze im Zürcher Weinland in Betracht

Die Nagra hat im Bereich Zürich Nordost zwei Gebiete eingegrenzt, die für ein Tiefenlager für Atommüll geeignet sind. Ab 2018 will sie mit maximal acht Tiefenbohrungen noch genauere Kenntnis über die Gesteinsschichten gewinnen. Mehr...

Die Frage nach der Abgeltung für Tiefenlager

In einem Vorstoss erkundigt sich Kantonsrat Robert Brunner (Grüne) bei der Regierung, wie die Standorte von Tiefenlagern für Atommüll entschädigt werden sollen. Mehr...

Seismische Messungen ab Herbst

Noch ist nicht klar, ob die Region Nördlich Lägern im nächsten Jahr zu den Gebieten gehört, die dem Bundesrat für ein Atommülllager empfohlen werden. Dennoch starten diesen Herbst die seismischen Messungen. Mehr...

Das Weinland wird sachte durchgeschüttelt

Im Weinland werden nach 1997 nun zum zweiten Mal seismische Messungen durchgeführt. Ihre Bedeutung ist aber nicht so gross wie vielleicht gedacht. Mehr...

Weinländer zeigen Wut und Wohlwollen

Der Besuch von Bundesrätin Doris Leuthard machte den Weinländer Widerstand gegen ein Endlager sichtbar. Die Ministerin merkte davon wenig: Sie nutzte einen Seiteneingang und erhielt dort ein Geschenk, das es in sich hat. Mehr...

Heftige Kritik am Vorpreschen der Nagra

Die Stellungnahmen zum gestrigen Vorschlag der Nagra waren zahlreich – und die Kritik war durchwegs die gleiche: Die Wahl der zwei Endlager-Regionen sei verfrüht. Mehr...

«Bei der Endlagersuche wird den Menschen Sand in die Augen gestreut»

Dass sich das Zürcher Weinland am besten für ein Endlager eignen würde, das sei schon sei Jahrzehnten bekannt, sagt Geologe Marcos Buser. Doch politische Motive hätten die gründliche Untersuchung der Region bisher verzögert. Mehr...

Wenn ein Castorbehälter von der Eisenbahnbrücke stürzen würde

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Nagra bohrt wegen zukünftiger Eiszeiten

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Wo der Opalinuston ans Tageslicht kommt

Er ist vielleicht das am besten untersuchte Gestein der Schweiz – der Opalinuston. Während dieser Ton im Weinland hunderte Meter unter der Erdoberfläche liegt, kann man ihn weiter nördlich im Kanton Schaffhausen sehen und anfassen. Mehr...

Atomare Anlage im Kopf macht mehr Angst

Eine neue Studie ist zu einem Ergebnis gekommen, das so manch einen erstaunen mag. So ist die Ablehnung von atomaren Anlagen in jenen Regionen grösser, wo es gar keine solchen Anlagen gibt. Gelassener sind die Leute daher im Aargau. Mehr...

Atomstrom mit Rosskur aus Markt werfen

Alt-Regierungsrat Martin Graf zeigte am Sonntag in Benken auf, wie er sich die Zukunft des Atomstroms vorstellt. Er bezeichnet diesen als «Zechprellerei» und hofft insgeheim auf weiter fallende Strompreise, um ihn auszubooten. Mehr...

Deutscher Nachbar bleibt aussen vor

Marthalen läge etwa gleich nahe beim «Tor zum Endlager» wie Jestetten. Doch der deutschen Nachbargemeinde wird eine stärkere Mitsprache verwehrt. Mehr...

«Natiönligeist» als blinder Fleck bei Endlagersuche

Nicht die Sicherheit, sondern die Landesgrenze dominiert bei der Suche nach einem möglichen Endlagerstandort. Dies ist gefährlich und engstirnig, findet unser Regionalredaktor. Mehr...

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