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Kirchenfusion über Bezirksgrenzen Drei Kirchgemeinden fusionieren

Die Reformierten Kirchgemeinden von Bassersdorf-Nürensdorf, Lindau und Brütten vereinen sich. Die Stimmberechtigten sprachen sich letztlich überdeutlich für eine Fusion aus.

Wie die reformierten Kirchtürme (Bassersdorf, Lindau und Brütten; von links)  auf der Bildmontage rücken nun auch die Fusionspartner näher zusammen.
Wie die reformierten Kirchtürme (Bassersdorf, Lindau und Brütten; von links) auf der Bildmontage rücken nun auch die Fusionspartner näher zusammen.
Fotomontage: PD

Der Grundsatzentscheid über eine Fusion ist gefallen und lässt im Dreieck der Bezirke Pfäffikon, Winterthur und Bülach eine grosse neue Reformierte Kirchgemeinde namens Breite entstehen. Sämtliche drei bisherigen Kirchgemeinden sagten an der Urne Ja zur Grossfusion. Am deutlichsten tat dies die Reformierten der vereinten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf mit 92,0 Prozent Ja-Stimmen. Nur einen Hauch weniger deutlich stimmte Brütten mit 91,6 Prozent Ja-Anteil. Die moderateste Zustimmung gabs aus Lindau mit 79,6 Prozent Ja-Anteil.

Die Dreierfusion erlaubt es die knapper werdenden Ressourcen künftig gebündelt einzusetzen, was der grosse Treiber des Zusammenschlusses ist. Die Kirchenpflege wird künftig aus insgesamt neun Mitgliedern aller drei Partnergemeinden bestehen und auch die Gemeindeadministration sowie das Budget werden nun quasi verheiratet. Dennoch wird es keinen kirchlichen Einheitsbrei geben. Wie die Verantwortlichen stets betont haben, sieht das Konzept vor, die Kirche im Dorf zu lassen.

Die Fusion wird formell per 1. Januar 2022 vollzogen. Die Gesamterneuerungswahlen im selben Jahr werden alle Sitze und Posten erstmals gemeinsam bestellt.