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Glattfelden statt TokioEin Blick hinter die Kulissen eines Musikvideo-Drehs

Im Riverside in Glattfelden sowie im Skulpturenpark des Künstlers Stephan Schmidlin wurde am Sonntag ein Musikvideo gedreht. Produzent Ernie Soller gab Einblick in die aufwendigen Arbeiten.

Die vier Sängerinnen und Sänger performen den Song, während die Statistinnen und Statisten im Hintergrund für die Übertragung der Emotionen zuständig sind.
Die vier Sängerinnen und Sänger performen den Song, während die Statistinnen und Statisten im Hintergrund für die Übertragung der Emotionen zuständig sind.
Foto: Paco Carrascosa

Ein riesiger Flügel steht in der Empfangshalle im Hotel Riverside. Daniela Simmons nimmt Platz und stimmt ein paar Akkorde an. Zwei Sänger und eine Sängerin stehen neben ihr und warten auf das Zeichen von Videomacher Andrew Veluz Resurreccion aus Washington. Derweil behält Produzent Ernie Soller die Übersicht, spricht sich mit Andrew ab, gibt Kommandos. Die erste Strophe des Songs «Niemand lebt für sich» wird mit Playback gesungen, während die Kamera nicht nur auf die Sänger gerichtet ist, sondern auch ins Publikum schweift. Dort sitzen 20 Glattfelder Kinder zusammen mit ihren Eltern, etliche davon tragen eine Maske. Sie fungieren als Statisten, sollen Emotionen rüberbringen. Geduld ist angesagt – wieder und wieder wird die gleiche Szene gefilmt. Erst nach gut einem Dutzend Anläufen ist der erste Teil im Kasten. Nun ist eine kleine Pause angesagt, bevor im Freien weitergedreht wird.

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