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Albert Schärer, SteinmaurEin grosser Förderer des Radsports ist gestorben

Albert Schärer war die prägende Figur des Veloclubs Steinmaur und der «Vater» des legendären Querfeldeinrennens. Er wurde 82 Jahre alt.

Albert Schärer lebte für den Radsport.
Albert Schärer lebte für den Radsport.
Archivfoto: David Baer

Albert Schärer ist einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass der Velo-Club Steinmaur zu einem der bedeutendsten Radsportvereine der Schweiz wurde. Vergangene Woche ist er im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Velo-Club Steinmaur war die grosse Liebe des Junggesellen. Der am 24. März 1938 geborene Schärer war 1964 Vereinspräsident und hob im gleichen Jahr das mittlerweile älteste Querfeldeinrennen der Schweiz aus der Taufe. Während dieser Zeit war Albert Schärer selbst als Fahrer aktiv.

Er holte die Prominenz ins Unterland

Bis vor zwei Jahren war der Steinmaurer in den unterschiedlichsten Funktionen für sein Lebenswerk tätig. Legendär und beispielhaft war sein Einsatz in Sachen Sponsoring: Albert Schärer gelang es immer wieder, Sponsoren für das alljährlich durchgeführte Rennen zu finden. Grosse Radstars wie die mehrfachen Weltmeister Eric de Vlaeminck und Albert Zweifel, Peter Frischknecht und sein Sohn Thomas und viele andere kamen nach Steinmaur, wenn Albert Schärer rief. Am meisten Freude hatte Albert Schärer dann, wenn die Fahrer des VC Steinmaur vorne mitfuhren. So zum Beispiel an der in Steinmaur ausgetragenen Querfeldein-Schweizer-Meisterschaft, als mit Timon Rüegg und Johan Jacobs gleich zwei Fahrer des VC Steinmaur die beiden ersten Plätze belegten. Die Förderung des Nachwuchses lag Albert Schärer immer besonders am Herzen. Während Jahren leitete der das Konditionstraining des Vereins. Auch mit ihm hat es zu tun, dass der VC Steinmaur zusammen mit dem RV Ehrendingen, dem VC Alperose Schneisingen und dem VC Niederweningen einer der vier Trägervereine der Radsportschule Lägern ist.

Bis vor zwei Jahren stand Albert Schärer nicht nur an der Spitze des Querfeldeins, sondern er wirkte als Vizepräsident auch im Vorstand mit. Am 15. April 2020 schloss sich sein Lebenskreis nach längerer Krankheit. Ein Lebenskreis, der zu einem grossen Teil aus der Förderung des Radsports bestanden hatte.