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Architektur in Ermatingen TGEin Kraftwerk fürs Baudenkmal

Ein 400-jähriges Haus im Thurgau wird mit drei Wohnungen und einer Weinbar zum Vorzeigeprojekt für energetisches Bauen. Dafür erhielt es den Schweizer Solarpreis.

Der Anbau (links) dient als «Kraftwerk» für das historische Mesmerhaus in Ermatingen.
Der Anbau (links) dient als «Kraftwerk» für das historische Mesmerhaus in Ermatingen.
Foto: Manuel Martini

Denkmalschutz und zukunftsgerichtete Energietechnik sind normalerweise nicht die besten Freundezu weit liegen die Vorstellungen von Erhalten und Erneuern auseinander. Dass es möglich ist, ein historisches Gebäude in ein Nullenergie-Haus umzuwandeln, ohne den ursprünglichen Charme zu verletzen, zeigt das Mesmerhaus in Ermatingen.

Das Haus des ehemaligen Kirchendieners befindet sich in einem der ältesten besiedelten Gebiete am Bodensee. Es war einstmals ein vornehmes Gebäude, das heute unter Denkmal- und Ortsbildschutz steht.

Um 1900 wurde das ehemalige Fachwerk aussen verputzt; lange Zeit bröckelten hinter rankenden Reben die Fassaden, bis der Architekt Peter Dransfeld das Haus der Katholischen Kirchgemeinde abkaufte. «Zunächst ohne konkrete Absicht», wie er sagt.

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