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Analyse zu IndienEin Premier, der sein Land spaltet

Bei der Grundsteinlegung für den Tempel in Ayodhya stellte Premierminister Narendra Modi sich selbst und seinen Hindunationalismus ins Zentrum.

Muslime schweigen

Modi bringt den gesellschaftlichen Frieden Indiens massiv in Gefahr.

17 Kommentare
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    Paul Gwerder

    Auch wieder so ein narzisstischer Möchtegerndiktator, der sein Land spaltet, statt dass er den Zusammenhalt stärkt. Aber letzten Endes geht es diesen Typen nur um eines, ihre eigene Macht, die sie auf Kosten einer Minderheit durchsetzen, indem sie einen Feind generieren, den es zu bekämpfen gilt. Religion ist ein ideales Mittel für dies Herrschaften und viele religiöse Führer springen nur allzu gerne auf diesen Zug auf, um ihre eigene Macht und ihren Einfluss zu stärken. Das funktioniert in allen Kulturkreisen, aktuelle Beispiele sind die Türkei, der Iran, Israel, Polen, Russland oder Burma und nun eben auch noch Indien. Aber auch in Brasilien oder den USA sind die gegenwärtigen Präsidenten nur an der Macht, weil sie von den Evangelikalen gewählt wurden. Die Beispiele zeigen, dass alle Religionen für Machtspiele anfällig sind und längerfristig immer im Interesse der Mächtigen agieren. Die Menschheit kommt nur weiter, wenn sie sich endlich von den alten Gewohnheiten löst und Religion strikte von der Politik trennt. Religion, wenn sie denn wirklich sein muss, darf nur noch Privatsache sein und hat in der Politik nichts verloren. Selbstverständlich setzt das auch voraus, dass den Menschen Zugang zu guter Ausbildung und zu kritischem Denken ermöglicht werden muss.