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Hilferuf einer BrancheDarum leuchteten letzte Nacht auch im Unterland verschiedene Gebäude rot

Veranstalter von Events, Partys und Konzerten wurden besonders hart von der Corona-Krise getroffen. Die Branche hat deshalb in der Nacht auf Dienstag mit der Aktion «Night of Light» auf ihre Notlage aufmerksam gemacht: Sie liess zahlreiche Gebäude in der Schweiz rot beleuchten.

René Gnann und sein Team von der Firma Light & Sound Project färbten etwa den Chapelleturm von Opfikon rot ein.
René Gnann und sein Team von der Firma Light & Sound Project färbten etwa den Chapelleturm von Opfikon rot ein.
Eindrücklich von der Veranstaltungsfirma Faabrik GmbH in Szene gesetzt wurde das Bülacher Ratshaus.
Eindrücklich von der Veranstaltungsfirma Faabrik GmbH in Szene gesetzt wurde das Bülacher Ratshaus.
Foto: Christian Merz
…oder das Hotel Thessoni in Regensdorf erleuchteten in rotem Licht.
…oder das Hotel Thessoni in Regensdorf erleuchteten in rotem Licht.
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In einer schweizweiten Aktion hat am Montagabend die Veranstaltungsbranche darauf aufmerksam gemacht, in welcher prekären Lage sie seit dem Ausbruch der Corona-Krise steckt. Durch die Absagen von Events, Messen, Konzerten, Shows, Kongressen, Symposien und Sportevents seien Tausende Stellen in Gefahr, schreiben verschiedene Branchenverbände in einer gemeinsamen Mitteilung. Mit der «Night of Light» hat die Branche deshalb ein Warnsignal und einen Hilferuf abgesetzt. Mehr als 1300 Locations, Veranstaltende, Event-Agenturen, Messegesellschaften, Messebauer, Caterer, Standbetreiber, Technikdienstleister, Dekorationsfirmen, Kulturschaffende, Managements, Produktionsfirmen und Einzelunternehmungen haben sich an dieser einmaligen Solidaritätsaktion beteiligt. In allen Landesteilen sind gestern als flammender Appell der Veranstaltungsbranche gesamthaft 1100 Objekte in rotem Licht erstrahlt.

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