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Türkische Serien erobern SüdamerikaElif oder Mustafa in Patagonien

Liebe, Drama, heimliche Begehren: Warum Telenovelas aus der Türkei ausgerechnet in Lateinamerika riesige Erfolge feiern.

Hoher Besuch am Bosporus: Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro (Mitte) und seine Frau Cilia Flores sagen Hola am Set von «Dirilis Ertugrul» in Istanbul (10. Juli 2018).
Hoher Besuch am Bosporus: Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro (Mitte) und seine Frau Cilia Flores sagen Hola am Set von «Dirilis Ertugrul» in Istanbul (10. Juli 2018).
Foto: Orhan Akkanat (Anadolu, Getty Images)

Beginnen wir mit einem Wunder, so wie es sich für diese Geschichte gehört. Es begab sich also, dass 2014 ein chilenischer Fernsehsender in arge Geldnöte geriet. Mehrere Millionen Franken Verlust machte der Kanal Mega jedes Jahr, Mitarbeiter mussten entlassen werden, Serien wegen fehlender Mittel abgesetzt, kurz: die Situation war kritisch. Doch dann kaufte der Kanal mit dem letzten Geld, das er zusammenkratzen konnte, eine Serie, «Las mil y una noches», zu Deutsch «Tausendundeine Nacht», eine bis dahin in Chile vollkommen unbekannte Produktion, kam sie doch aus dem Ausland, genauer gesagt aus der Türkei.

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