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Streit um LockerungenEnde des Lockdown: Berset spielt auf Zeit

Während die bürgerlichen Parteien den Druck auf den Bundesrat erhöhen, will sich Gesundheitsminister Alain Berset noch nicht auf Öffnungsschritte festlegen.

Als Krisenmanager auf allen Kanälen präsent: Bundesrat Alain Berset – im Bild anlässlich einer Medienkonferenz, die in einem Elektrofachgeschäft auf mehreren TV-Geräten übertragen wird.
Als Krisenmanager auf allen Kanälen präsent: Bundesrat Alain Berset – im Bild anlässlich einer Medienkonferenz, die in einem Elektrofachgeschäft auf mehreren TV-Geräten übertragen wird.
Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Bleiben die Restaurants und Geschäfte in der Schweiz bis Ende Februar zu? Kann der Lockdown früher beendet werden? Oder muss er im Gegenteil in die Verlängerung? Über diesen Fragen brütet der Bundesrat in seiner Sitzung vom Mittwoch. Geht es nach Gesundheitsminister Alain Berset, ist es allerdings noch zu früh, um konkrete Ausstiegspläne zu fassen.

Wie gut informierte Quellen unter Berufung auf ein klassifiziertes Papier berichten, argumentiert Berset mit der noch unübersichtlichen Lage: Es sei möglich, dass die Ansteckungszahlen wegen der mutierten Corona-Varianten explodieren – ebenso sei aber ein günstiger Verlauf mit weiterhin abnehmenden Infektionszahlen denkbar. Eine Einschätzung, ob Öffnungsschritte überhaupt ins Auge gefasst werden könnten, könne daher frühestens in 14 Tagen vorgenommen werden.

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