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Umstrittener Genfer StaranwaltDie Frauen von heute hält er für «verkümmert»

Der Genfer Anwalt Marc Bonnant (links) verteidigt den franko-israelischen Rohstoffmagnaten Beny Steinmetz derzeit in einem Korruptionsprozess. Das Urteil gibt das Gericht am Freitagnachmittag bekannt.

Unerschütterliches Selbstvertrauen

Er hält sich auch vor Gericht nicht züruck

30 Kommentare
    Erica Bieri

    Sehr übel, dass ein schlauer Anwalt, der einen noch schlaueren Bestecher und Profiteur vertritt, ihm sogar mit dem Eröffnen einer die Besitzerverhältnisse von BSG versteckenden Stiftung in Liechtenstein hilft. Es schmerzt zu sehen, dass dieser Angeklagte die Korruptionsanfälligkeit afrikanischer Diktatoren schamlos ausnützt, sich für nicht einmal 200 Millionen Schürfrechte unter den Nagel riss und diese für 2.5 Milliarden an eine Minenfirma verkaufte. Der Gewinn landet bei den Vermittlern, Mittelsmännern, Bestechern, Politikern, anstatt in der Staatskasse des von Armut geprägten Landes, wäre alles vom Präsidenten direkt an Vale do Rio Doce verkauft worden, die viel investieren müssen, Arbeitsplätze schaffen. Es ist teuflisch böse die arme Bevölkerung eines Landes um ihr Vermögen zu bringen und dieser Anwalt sollte sich nicht so eingebildet und chauvinistisch benehmen, auch wenn ein Angeklagter das Recht auf Verteidigung hat, kann ein Anwalt in Anbetracht der grossen Schuld verständnisvoll weitgehend einlenken und nicht Freispruch für seinen Klienten verlangen, sonst muss er sich nur einfach schämen, wenn das Gericht so stichhaltige Beweise hat. 50 Millionen Strafe sind wenig,