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Weltmeister Lewis HamiltonEr führt den Kampf von Muhammad Ali

Privatjet, Models, viel Bling-Bling: Lewis Hamilton war der Inbegriff der Oberflächlichkeit. Nun steht der siebenfache Formel-1-Weltmeister zuvorderst beim Protest gegen Rassismus.

Die Geste der «Black Power»-Bewegung: Lewis Hamilton reckt nach dem Triumph in Spielberg seine Faust gen Himmel – wie es die US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos bei Olympia 1968 in Mexiko-Stadt taten.
Die Geste der «Black Power»-Bewegung: Lewis Hamilton reckt nach dem Triumph in Spielberg seine Faust gen Himmel – wie es die US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos bei Olympia 1968 in Mexiko-Stadt taten.
Foto: Keystone

Es gab Zeiten, da war Lewis Hamilton Sinnbild des jungen Sportlers, der nicht weiss, wohin mit seinem Geld. Er feierte die Partys der Reichen, umgab sich mit Models, reiste im Privatjet um die Welt, posierte vor seinen schnellen Autos.

Die Bilder, die er in die Welt sandte: Er, wie er an seinen Pagani Zonda lehnt. Er, wie er auf dem Dach seines McLaren P1 steht, hinter sich seine Wahlheimat, die Jachten und Villen Monacos. Er, wie er im getunten Mercedes mit Flügeltüren sitzt, sich vor einem anderen Modell hinkniet oder auf der Haube seines LaFerrari sitzt. Er: der Inbegriff der Oberflächlichkeit.

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