Zum Hauptinhalt springen

Weshalb Cummings gehen mussteChefberater nannte Johnsons Partnerin «durchgedrehte Prinzessin»

Der britische Premier Boris Johnson setzte Dominic Cummings vor die Tür. Jetzt kommt raus, warum.

Der Chefberater und seine Kartonschachtel: Dominic Cummings verlässt am späten Freitagabend die Downing Street.
Der Chefberater und seine Kartonschachtel: Dominic Cummings verlässt am späten Freitagabend die Downing Street.
Foto: Keystone

«Doms Terrorherrschaft» nannten sie das Regime, das Dominic Cummings seit dem Sommer vorigen Jahres in No. 10 Downing Street etabliert hatte. Von einer speziell eingerichteten Kommandozentrale aus, und über ein Netz eigener Mitarbeiter in allen Bereichen, dirigierte Boris Johnsons Chefberater und De-facto-Stabschef, mit dem Segen des Premierministers, den Regierungsbetrieb.

Am Freitagabend aber war es mit dem Segen vorbei – und dieses Wochenende findet sich Cummings vollständig entmachtet. Zusammen mit einem seiner engsten Verbündeten, Johnsons bisherigem Kommunikationschef Lee Cain, ist er aus seiner Wirkungsstätte der letzten 16 Monate verbannt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.