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Gründer der Chat-App SignalEr profitiert vom Exodus der Whatsapp-Nutzer

Moxie Marlinspike verteidigt den Schutz der Privatsphäre nicht nur bei seiner Chat-App Signal, sondern auch bei sich selbst. Über einen ungewöhnlichen Tech-Chef.

Viele sind von Whatsapp auf seinen Messengerdienst umgestiegen: Signal-Gründer Moxie Marlinspike 2017 in San Francisco.
Viele sind von Whatsapp auf seinen Messengerdienst umgestiegen: Signal-Gründer Moxie Marlinspike 2017 in San Francisco.
Foto: Steve Jennings (Getty Images)

Mit Signal zu kommunizieren, war lange Zeit eine etwas einsame Angelegenheit. Abgesehen von IT-Experten, Datenschützern und Menschen, die unter Verfolgungswahn leiden, war der auf Privatsphäre fokussierte Messengerdienst nur wenigen bekannt. Mit der Änderung der Datenschutzrichtlinien bei WhatsApp hat sich dies schlagartig geändert: Millionen von Nutzern begannen, nach Alternativen zu suchen (lesen Sie, wie die Abkehr von Whatsapp gelingt).

Dieser Zustrom wirkt fast wie eine späte Genugtuung für Moxie Marlinspike und seine Ideen. Der Signal-Mitgründer und CEO hat die App als Nonprofit-Organisation konzipiert. Hinter dem Messengerdienst steht eine Stiftung. Damit wirkt sie fast wie eine Antithese zu Google und Facebook mit ihrer Fixierung auf immer höhere Reichweite und Nutzerzahlen. Die Geschäftsmodelle der Technikkonzerne seien für vieles verantwortlich, was momentan im Internet schiefläuft, sagte Marlinspike erst diese Woche in einem Interview dem Techmagazin «The Verge». Diese führten zu schlechter Technologie, mit negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Signal dagegen will dem Internet seine Normalität zurückgeben.

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