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Aus Arabien eingewandertErstmals Goldschakal im Tessin gesichtet

Der einzige in Europa verbreitete Schakal ist im Centovalli aufgetaucht, wie Wildhüter bestätigen.

Im Dezember 2015 wurde bereits ein Goldschakal in der Surselva im Bündnerland gesichtet. (Archivbild) Bild: AJF Graubünden/Keystone
Im Dezember 2015 wurde bereits ein Goldschakal in der Surselva im Bündnerland gesichtet. (Archivbild) Bild: AJF Graubünden/Keystone

Im Tessin ist erstmals ein Goldschakal gesichtet worden. Wildhüter des kantonalen Amts für Jagd und Fischerei haben das zur Familie der Hunde gehörende Tier im Gebiet Onsernone-Centovalli nachweisen können. Dies teilte die Stiftung Kora am Dienstag mit.

Gemäss Mitteilung der auf Raubtiere und Ökologie spezialisierten Stiftung haben Wildhüter vom kantonalen Amt für Jagd und Fischerei den Goldschakal gesichtet.

Aus arabischem Raum eingewandert

Dass im Südkanton eine neue Tierart aufgetaucht ist, wertet Kora als gutes Zeichen. Die Präsenz des Goldschakals zeige, dass das Tessiner Ökosystem sehr stabil sei und über eine grosse Artenvielfalt verfüge.

Erstmals in der Schweiz gesichtet wurde der ursprünglich im arabischen Raum und in Indien sesshafte Goldschakal im Jahr 2011. Damals tauchte der Schakal in den nordwestlichen Alpen auf.

Acht Jahre später wurde er in den Kantonen Graubünden, Freiburg und Genf gesichtet. Bisher sei immer nur ein einzelner Goldschakal gesichtet worden, schreibt Kora weiter.

3 Kommentare
    B. Wyss

    Aus welchem Tierpark ist er wohl ausgesetzt worden?