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Analyse zu Kindern und Corona Es braucht bessere Strategien für die Schulen

In Schulen häufen sich derzeit die Ansteckungsherde. Das überrascht nicht, denn laut einer Genfer Studie können sich Kinder genauso gut mit Sars-CoV-2 anstecken wie Erwachsene.

In Zürich müssen Kinder ab der 4. Klasse seit vergangener Woche im Unterricht eine Maske tragen – eine sinnvolle Massnahme.
In Zürich müssen Kinder ab der 4. Klasse seit vergangener Woche im Unterricht eine Maske tragen – eine sinnvolle Massnahme.
Foto: Keystone

Restaurants zu, die meisten Läden zu, Maskenpflicht im ÖV und an belebten Orten, die halbe Schweiz im Homeoffice. Trotz dieser rigorosen Massnahmen gehen die Fallzahlen von Corona-Ansteckungen nur langsam zurück.

Dann dies: Allein vom 12. Januar bis 1. Februar 2021 wurden schweizweit aus 96 Schulen Ansteckungsherde gemeldet, teils offiziell, teils anonym, wie die privat betriebene Website Schulcluster.ch berichtet. Etwa aus Arosa. Dort fand das Gesundheitsamt Graubünden letzte Woche drei Fälle des mutierten britischen Coronavirus. Die Schule wurde darauf sofort geschlossen, zudem ordnete das Gesundheitsamt einen Flächentest in der ganzen Gemeinde an. Bei über 2500 Tests wurden 58 Infektionen registriert, 45 davon mit der britischen Variante, die meisten positiven Fälle stammten aus dem schulischen Umfeld.

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