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Leitartikel zum Jahreswechsel«Es guets Neus» – trotz allem!

2020 war für viele und in vielen Bereichen kein gutes Jahr. Für 2021 besteht aber Hoffnung.

Sinnbild für den Stillstand: Swiss-Maschinen sind in Kloten parkiert. Gereist wird wegen Corona kaum mehr.
Sinnbild für den Stillstand: Swiss-Maschinen sind in Kloten parkiert. Gereist wird wegen Corona kaum mehr.
Foto: Ennio Leanza / Keystone

«Es guets Neus!» Wir haben es uns gewünscht für 2020, und wir werden es uns wünschen für 2021. Im Grossen und Ganzen muss man sich wohl nicht weit aus dem Fenster lehnen, um festzustellen: 2020 ist der Wunsch nicht in Erfüllung gegangen. Es war kein gutes Jahr. Nicht für die älteren Menschen, für die Corona eine besonders grosse Bedrohung ist, nicht für die Jungen, die auf vieles verzichten mussten, nicht für die Wirtschaft und ganz viele Angestellte. Nicht für jene, die ohnehin schon weniger privilegiert waren.

«Es guets Neus» haben wir uns gewünscht für 2020. Und wir hatten keine Ahnung, was auf uns zukommt. Die Neujahrsfeiern liefen im gewohnten Rahmen ab. Von dem neuartigen Virus, das noch gar keinen Namen hatte, war keine Rede. Als die Rede davon war, hat es kaum jemand ernst genommen. Eine Pandemie war etwas, was in den letzten gut hundert Jahren nie ganz ausser Kontrolle geraten war, mit Ausnahme der Spanischen Grippe und in gewissen Gebieten Aids. Heute, bei uns, hiess es immer, sei das praktisch nicht mehr möglich. Tatsächlich konnte die Ausbreitung gefährlicher Viren zuletzt immer rechtzeitig gestoppt werden. Bei der Schweinegrippe zum Beispiel war es so, bei der Vogelgrippe, bei Sars. Jetzt wissen wir es besser.

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