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Kolumne von Markus SommEs ist nicht fünf vor zwölf

Die Panik der Klimabewegten ist nicht angebracht. Im Gegenteil: Ihr Idealismus ist gefährlich.

Wenn jene Klimapolitik umgesetzt wird, die diese jungen Leute fordern, dann zerstören wir grosse Teile unserer Wirtschaft, weltweit: Klimaaktivistinnen und -aktivisten auf dem Bundesplatz in Bern (22. September 2020).
Wenn jene Klimapolitik umgesetzt wird, die diese jungen Leute fordern, dann zerstören wir grosse Teile unserer Wirtschaft, weltweit: Klimaaktivistinnen und -aktivisten auf dem Bundesplatz in Bern (22. September 2020).
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Auf der Website von «Rise up for Change», dem Bündnis jener Klimabewegten, die diese Woche den Bundesplatz besetzt haben, finden sich dramatische Sätze: «Unsere Situation ist viel schlimmer, als allgemein angenommen wird! ... In diesem Sinne birgt jeder Tag, Monat und ganz bestimmt jedes Jahr, den und das wir ohne zu Handeln vorbeiziehen lassen, ein gewaltiges Risiko.» Und auf der Homepage der Organisation «Klimastreik», die ebenfalls in Bern dabei war, lesen wir die beunruhigende Mitteilung: «Einige der renommiertesten Klimawissenschaftler*innen warnen davor, dass bei einer ungebremsten Erhitzung nur etwa eine Milliarde Menschen auf dem Planeten überleben könnten.» Mit anderen Worten: Es ist fünf vor zwölf. Wer sich dagegenstemmt, ist von Sinnen, wer es nicht merkt, ist schon tot.

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