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Nach heftigem SturmEtliche Zelte im Flüchtlingslager auf Lesbos überflutet

Nach einem Sturm steht das Zeltlager, in das die Migranten aus Moria umgesiedelt wurden, teilweise unter Wasser. Bereits letzte Woche waren rund 80 Zelte im Schlamm untergegangen.

Die Flüchtlinge versuchen ihre Unterkunft zu sichern: Zelte werden von Schlamm und Wasser geflutet.
Video: Tamedia

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist das provisorische Zeltlager für Migranten und Flüchtlinge auf Lesbos bei starken Regenfällen zum Teil überflutet worden. Bilder in griechischen Medien zeigten am Dienstagabend von Schlamm und Wasser geflutete Zelte sowie Container, die knöchelhoch im Wasser stehen.

Bereits vergangene Woche waren rund 80 der 1100 Zelte im Schlamm untergegangen. Die griechischen Behörden und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) wollten daraufhin Massnahmen ergreifen, um dem zunehmend herbstlichen Wetter mit starken Regenfällen und Kälte entgegenzutreten.

Das provisorische Zeltlager «Kara Tepe» war in Windeseile errichtet worden, nachdem das ursprüngliche Lager Moria vor gut einem Monat bei einem Grossbrand fast völlig zerstört worden war. Derzeit wohnen dort nach Angaben des UNHCR rund 7800 Flüchtlinge und Migranten. Das Lager sei eine vorläufige Einrichtung, hiess es vergangene Woche bei der EU. Die Bedingungen seien nicht annähernd perfekt. Eine Arbeitsgruppe aus EU-Kommission und griechischen Behörden arbeite an besseren Unterkünften.

SDA

2 Kommentare
    Petra s

    Es ist schon zum k... dass sich Europa inklusive Schweiz bei ihren Milliarden Einwohnern nicht dazu aufringen kann, die paar tausend ein anständiges Leben leben zu lassen. Platz hat es ja anscheinend genug bei 30K nettoeinwanderung pro Jahr in die Schweiz. Aber die Menschen sind anscheinend die lebenswerteren Menschen, sonst kann man sich das nicht erklären.