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Bezirksgericht BülachEx-Freund sieht sich als Opfer von Rache

Eine junge Frau wirft ihrem Ex-Freund vor, sie geschlagen, gewürgt und vergewaltigt zu haben. Er spricht derweil von einem Racheakt aus Eifersucht.

Eine von Brutalität geprägte Beziehung endet vor dem Bezirksgericht Bülach.
Eine von Brutalität geprägte Beziehung endet vor dem Bezirksgericht Bülach.
Symbolfot: Phototek

Wieso hält eine junge Frau das so lange aus? Diese Frage drängt sich auf, wenn man hört, wie die damals noch Minderjährige im November 2018 von ihrem Freund gegen den Kopf getreten, gewürgt und in den Schwitzkasten genommen worden sein soll. Ausserdem, so die Aussage des Opfers, habe ihr Freund – von dem sie sich nun getrennt hat – ihr an diesem Abend eine Softair-Pistole an den Hals gedrückt, was ein Hämatom hinterliess. Dies alles soll im Elternhaus der heute 17-Jährigen in einer Unterländer Gemeinde passiert sein. Zwei Monate später, so die Anklageschrift, würgte der heute 25-jährige Schweizer die junge Frau erneut – diesmal in seiner Wohnung. Ende Februar 2019 schlug und trat er seine Freundin, versetzte ihr eine Kopfnuss, nahm sie in den Schwitzkasten und vergewaltigte sie. Überdies filmte er während rund sechs Monaten wiederholt den Sex mit der Minderjährigen. Dies allerdings mit ihrem Wissen. Im Mai 2019 erstattete die junge Frau Anzeige.

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