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Falscher Polizist erbeutet Geld und Schmuck

Eine Frau aus Kilchberg ist einem falschen Polizisten auf den Leim gegangen. Der Betrüger erbeutete über 100'000 Franken und Schmuck.

Ein falscher Polizist hat bei einer Frau aus Kilchberg mit einem Telefonbetrug über 100'000 Franken ergaunert.
Ein falscher Polizist hat bei einer Frau aus Kilchberg mit einem Telefonbetrug über 100'000 Franken ergaunert.
Symbolbild / David Baer

Ein unbekannter Telefonbetrüger, der sich als Polizist ausgab, hat am Donnerstag eine Frau aus Kilchberg um über hunderttausend Franken sowie Schmuck betrogen. Er wendete dabei eine Masche an, vor der die Kantonspolizei noch vor kurzem eindringlich gewarnt hatte.

Der Mann setzte sich telefonisch mit der 61-jährigen Kilchbergerin in Verbindung. Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, sprach er hochdeutsch und gab sich als Zürcher Polizist der Betrugsabteilung aus. Er erzählte seinem Opfer demnach eine «sehr umfassende Geschichte» über angebliche Betrüger. Schliesslich überzeugte er die Frau in mehreren Telefongesprächen, dass ihr Geld auf der Bank sowie ihr Schmuck in Gefahr seien und sie die Wertsachen in Sicherheit bringen solle.

Geld und Schmuck sind weg

Das führte dazu, dass die 61-Jährige mehrmals eine grosse Geldsumme von ihrem Bankkonto abhob und das Geld, sowie einen grossen Teil ihres Schmuckes an einem vereinbarten Ort in der Stadt Zürich deponierte. Der Anrufer versprach, sich wieder bei ihr zu melden. Das war aber nie der Fall. Die Frau erstattete dann am Montag bei der Polizei Anzeige.

Die Kantonspolizei Zürich warnt vor Telefonbetrügern. Sie empfiehlt folgende Massnahmen:

  • Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt, indem Sie zum Beispiel die jeweilige Polizei über die offizielle Telefonnummer kontaktieren und nach dem Polizisten fragen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn ein Polizist sie dazu bringen will, grössere Geldsummen zu zahlen, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlangt nie grössere Bargeldsummen.
  • Nehmen Sie Warnhinweise von Bankangestellten ernst und erlauben Sie bei geringstem Zweifel, die Polizei zu verständigen.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an ihnen nicht persönlich bekannte Personen und deponieren Sie nie Geld oder Wertsachen irgendwo.
  • Melden Sie verdächtige Anrufe immer der Polizei auf der Notrufnummer 117.

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