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Corona beim FC ZürichFCZ-Präsident Ancillo Canepa mit Coronavirus infiziert

Nachdem Mirlind Kryeziu als erster Spieler beim Stadtclub positiv auf das Virus getestet worden war, teilt jetzt auch der Präsident den Befund seines Tests mit.

Ist der zehnte positiv bestätigte Corona-Fall beim FC Zürich: Präsident Ancillo Canepa.
Ist der zehnte positiv bestätigte Corona-Fall beim FC Zürich: Präsident Ancillo Canepa.
Foto: Keystone
Mirlind Kryeziu: Er war der erste positiv getestete Corona-Fall bei den Zürchern.
Mirlind Kryeziu: Er war der erste positiv getestete Corona-Fall bei den Zürchern.
Foto: Keystone
Nach Kryeziu wurden weitere positive Fälle bekannt: Vermutlich hatten sich die Spieler und Staffmitglieder auf der Carfahrt nach Neuenburg am 7. Juli angesteckt.
Nach Kryeziu wurden weitere positive Fälle bekannt: Vermutlich hatten sich die Spieler und Staffmitglieder auf der Carfahrt nach Neuenburg am 7. Juli angesteckt.
Foto: Keystone
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Nun also auch der Präsident des FC Zürich. Wie der Zürcher Club mitteilt, hat sich auch der Präsident Ancillo Canepa mit dem Coronavirus infiziert. «Wie ich öffentlich bereits mitgeteilt habe, war ich mit dem Mannschaftsbus unterwegs nach Neuenburg und zurück nach Zürich. Deshalb habe auch ich mich in Quarantäne begeben und einen Corona-Test machen lassen. Das Testergebnis wurde mir heute Nachmittag mitgeteilt. Das Ergebnis ist positiv ausgefallen, obwohl ich keine Symptome aufweise und ich mich gut fühle», heisst es in der Medienmitteilung.

Am Freitag war Mirlind Kryeziu als erster Spieler der Zürcher positiv auf das Coronavirus getestet worden. Im Verlauf jenes Tages wurde das gesamte Team inklusive Staff von der kantonalen Gesundheitsdirektion in eine zehntägige Quarantäne geschickt worden. Am Samstag schliesslich wurde bekannt, dass sich insgesamt sechs Spieler und drei Staffmitglieder mit dem Virus infiziert hatten. Den Infizierten gehe es gut, schrieb der Club, sie zeigten keine oder nur geringfügige Symptome.

Die Partie des FCZ gegen Sion am Samstag war daraufhin abgesagt worden, seitdem herrscht auch bei der Liga Unklarheit, wie es jetzt weitergeht. Für Heinrich Schifferle, den Präsident der Liga, ist ein Abbruch der Meisterschaft die letzte Option.