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Zu teures Billett trotz AboFehler in der SBB-App: Weil die Bahnen sparen, zahlt der Kunde drauf

Wer mit der SBB-App Strecken ausserhalb seines Verbundsabos kaufen will, sollte genau hinschauen, damit er oder sie nicht zu viel bezahlt.

Was Kunden tun können

39 Kommentare
    Tom Pinguck

    Wenig erstaunlich ist, dass die SBB-App sich in der Regel zu Ungunsten des Kunden irrt - wann habt Ihr das letzte Mal von der SBB-App zu wenig berechnet gekriegt und trotzdem ein gültiges Ticket erhalten? Eben!

    In diesem Fall ist es wenigstens möglich wenn auch mühselig und kompliziert, den korrekten Preis in der App zu bezahlen. Ich erinnere mich da an die Fälle der Ersatzverkehre, in denen der Ersatzverkehr (z.B. per Bus) in der App höher bepreist war als der reguläre Verkehr, obwohl das reguläre Ticket grundsätzlich gültig gewesen wäre, aber in der App zu dem Zeitpunkt gar nicht gekauft werden konnte. Wer nicht wusste, wie viel das reguläre Ticket kostet, der hat brav und ohne den Fehler zu bemerken den zu hohen Preis in der App bezahlt, der Rest konnte wählen, ob er den höheren Preis in der App bezahlt oder das Ticket am Schalter oder am Automaten zum korrekten Preis kauft. Geld zurück gab es nur für die, die sich beschwert haben - und nicht mal die haben eine vollständige Rückerstattung erhalten (ich z.B.). Wurde dieses Problem eigentlich in der Zwischenzeit behoben?

    Easy-Ride hält leider das Versprechen des günstigsten Preises auch nicht ein. Nehme ich beispielsweise den Zug von Genf nach Zürich und zurück, dann dürfte maximal der Preis einer Spartageskarte verrechnet werden, denn die würde ich bevorzugt nehmen, wenn ich nicht Easy-Ride nutze.