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Überwachung von ArbeitgebernFirmen mit Kurzarbeit werden stärker kontrolliert

Die Corona-Krise führt zu einem neuem Fokus bei Arbeitsmarktkontrollen. Überwacht wird nun vermehrt, ob die minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen in den stark von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit betroffenen Branchen eingehalten werden.

Restaurants sind besonders stark von der Krise betroffen – sie machen weniger Umsatz.
Restaurants sind besonders stark von der Krise betroffen – sie machen weniger Umsatz.
Foto: Keystone

Die Tripartite Kommission (TPK) hat an ihrer Sitzung vom Donnerstag das Kontrollkonzept für de Arbeitsmarkt angepasst, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Zürich am Freitag mitteilte.

In den aufgrund der Corona-Krise besonders stark von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit betroffenen Branchen soll vor allem die Einhaltung der üblichen Löhne und der Schwarzarbeit verstärkt kontrolliert werden.

Dadurch sollen Lohnunterbietungen aufgrund der höheren Verfügbarkeit von Arbeitskräften und Missbräuche der Kurzarbeitsentschädigung verhindert werden.

2442 Arbeitgeber kontrolliert

Im vergangenen Jahr hat die kantonale TPK laut Mitteilung 2442 in- und ausländische Arbeitgeber mit 4554 Arbeitnehmern sowie 114 Selbständigerwerbende kontrolliert. In 634 Fällen wurden Lohnunterbietungen festgestellt.

Nebst stichprobearbeartigen Kontrollen sowie Kontrollen auf Verdacht hin habe sich die TPK auf die Risikobranchen Boden- und Parkettgewerbe, Detailhandel, Autogewerbe, Maschinenbau, Veranstaltungsorganisationen sowie das Gesundheits- und Sozialwesen fokussiert.

SDA