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Instrumente aus EglisauFlötenbauer aus Leidenschaft

Zweieinhalb Meter lang soll die nächste Fujara-Flöte aus Holunderholz werden und dem Vorbild des alten Hirteninstruments aus der Slowakei möglichst nahe kommen. Das ist der Traum von Richard Dold-Stanek, der viele Stunden in seiner Werkstatt verbringt.

Richard Dold-Stanek aus Eglisau baut seine Flöten aus dem Holz der Holunderbäume im eigenen Garten.
Richard Dold-Stanek aus Eglisau baut seine Flöten aus dem Holz der Holunderbäume im eigenen Garten.
Foto: Sibylle Meier

Der Grossvater seiner Frau Gisela stammt aus Mähren, und deshalb verbringt die vierköpfige Familie jedes Jahr einige Wochen in Tschechien und der Slowakei und besucht dort auch Folklorefestivals und Traditionsfeste. «Mich faszinierten der Ton und der Klang der Fujara, der Königin der typischen Flöten aus dieser Gegend. Es war früher das Instrument der Hirten, um sich selbst und die Herde zu beruhigen und zusammenzuhalten», sagt Richard Dold-Stanek.

Seit 2014 ist der Hobbybastler nun – meistens zusammen mit seinem Kater Leosch – in seiner gemütlichen Werkstatt unten im Wohnhaus am Tüfteln und Pröbeln, Bohren und Schnitzen. Die dicken und etwas knorrigen Holunderäste wachsen an drei gross gewordenen Büschen im eigenen Garten, doch die abgesägten Rohre müssen erst etwa vier Jahre lang gelagert werden, bis sie mit alten, überall zusammengesuchten Bohrern und weiteren nostalgischen Werkzeugen bearbeitet werden können.

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