Nationalratswahlen

101 Unterländer wollen ins Bundeshaus

Seit Freitag sind die Kandidatenlisten der Parteien für die Nationalratswahlen öffentlich. Aus dem Unterland stehen 101 Namen drauf – und nicht nur bei den drei Bisherigen handelt es sich um bekannte Namen der Unterländer Politlandschaft.

Einblick in den Saal des Nationalrats in Bundesbern.

Einblick in den Saal des Nationalrats in Bundesbern. Bild: Keystone

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Priska Seiler Graf (SP), Barbara Steinemann (SVP) und Thomas Hardegger (SP) möchten auch in Zukunft das Unterland in der grossen Kammer in Bundesbern vertreten. Als bisherige erscheinen ihre Namen weit oben auf den Kandidatenlisten ihrer Parteien, die gestern veröffentlicht worden sind. Die einzigen Anwärter auf einen Sitzplatz unter der Bundeshauskuppel sind sie freilich nicht. Allein aus dem Kanton Zürich figurieren heuer die Namen von 966 Kandidierenden auf 32 Listen; Das sind 93 Personen mehr als noch vor vier Jahren – Gleichzeitig sind es drei Listen weniger.

Neben den drei Bisherigen wollen 98 weitere Stimmberechtigte aus der Region die Bundespolitik mitgestalten. Mit Blick auf die Parteibüchlein stellt die SVP die meisten Kandidaten aus der Region: 15 Männer und 5 Frauen, die Tochterparteien JSVP und die «55plus» eingeschlossen. Prominente neue Anwärter sind dabei die Kantonsräte Matthias Hauser (Hüntwangen), Jürg Sulser (Otelfingen), Romaine Rogenmoser (Bülach), sowie der Regensdorfer Gemeindepräsident Max Walter.

Lange GLP- und CVP-Listen

Für die GLP treten gleich 18 Kandidierende an, darunter die Kantonsrätinnen Barbara Schaffner (Otelfingen) und Cristina Wyss-Cortellini (Dietlikon), sowie Kantonsrat Jörg Mäder (Opfikon). Und auch die CVP (zusammen mit ihren Tochterparteien) führt eine auffallend lange Unterland-Liste mit elf Kandidaturen; unter anderem die von Kantonsrätin Kathrin Wydler (Wallisellen).

Die SP und die FDP begnügen sich fürs Unterland mit fünf, beziehungsweise vier Namen. Neu um ein Ticket nach Bern bewerben sich Kantonsrätin Michèle Dünki-Bättig (Glattfelden) bei den Sozialdemokraten, sowie die Kantonsräte Michael Biber (Bachenbülach) und Barbara Franzen (Niederweningen) bei den Liberalen. Die Unterländer Grünen treten mit sechs Kandidaten an, prominentester ist Kantonsrat Robert Brunner (Steinmaur).

Auch Bülachs Stadtpräsident Mark Eberli möchte einen Sitz im Nationalrat erringen. Zusammen mit dem Klotener Stadtrat und Kantonsrat Mark Wisskirchen sowie weiteren sieben Anwärtern vertreten die Herren die EVP auf dem Kandidatenkarussell. Bei der EDU, die auf ihrer Liste sieben Namen aus dem Unterland führt, ist Kantonsrat Hans Egli (Steinmaur) wohl der bekannteste Vertrerter.

Der Angriff des Unterlands auf den Nationalratssaal wird mit weiteren Listen komplettiert. Für die BDP und für die Schweizer Demokraten (SD) steigen je sieben Kandidaten aus der Region ins Rennen, für die Piratenpartei deren vier. Die neue Satirepartei «Die Guten» tritt mit zwei Unterländer Kandidaten an, die Alternative Liste noch mit einem.

Erstellt: 16.08.2019, 17:52 Uhr

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