Bassersdorf

Der Rettungsdienst des Spitals Bülach ist neu auch in Bassersdorf stationiert

Zwei Rettungswagen sorgen ab sofort für eine schnellere Notfallversorgung der Flughafenregion.

Zwei Rettungswagen des Spitals Bülach stehen ab sofort im Industriequartier Grindel in der Garage von Eurobus.

Zwei Rettungswagen des Spitals Bülach stehen ab sofort im Industriequartier Grindel in der Garage von Eurobus. Bild: PD

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Um eine rasche Notfallversorgung zu gewährleisten, sind seit Montag zwei Rettungswagen und vier Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter des Spitals Bülach in Bassersdorf stationiert. Die Autos stehen im Industriequartier Grindel in der Garage von Eurobus. Urs Kilchenmann, Mediensprecher beim Spital Bülach, sagt: «Um den Standort in Bassersdorf zu betreiben, wurde entsprechendes Personal rekrutiert und Fahrzeuge bereitgestellt.»

Bereits Mitte Februar wurde kommuniziert, dass das Spital Bülach ab 1. Juli auch in den Südgemeinden des Zürcher Unterlands für den Rettungsdienst verantwortlich sein wird. Dazu gehören Kloten, Opfikon, Oberglatt, Bassersdorf, Nürensdorf, Winkel und Oberembrach. Die Gemeinden Wallisellen und Dietlikon sind vertraglich an einen anderen Rettungsdienst gebunden. «Gemäss den Vorgaben der Gesundheitsdirektion mit der sogenannten Nächst-Best-Strategie bietet die Einsatzleitzentrale bei einem lebensbedrohlichen Notfall aber dasjenige Fahrzeug auf, dass am nächsten am Unfallort stationiert ist», sagt Urs Kilchenmann.

Über 4700 Einsätze pro Jahr

Für die Bevölkerung ändere sich durch die Neuerungen nichts. «Die Gemeinden mussten sich lediglich für einen hauptverantwortlichen Rettungsdienst entscheiden. Demnach haben die Aktionärsgemeinden des Spitals Bülach mit dem Rettungsdienst Spital Bülach einen Vertrag abgeschlossen.»

Der Rettungsdienst des Spitals Bülach verzeichnet pro Jahr über 4700 Einsätze. Das Team besteht aus 40 Rettungssanitätern und 19 Notärzten mit vier Rettungswagen sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug. Seit Anfang 2018 verfügt das Spital über einen eigenen Notarzt, der in Bülach stationiert ist. Früher hatte der Notarzt einen langen Anfahrtsweg aus Zürich oder Winterthur, heute ist er innert kürzester Zeit in den Gemeinden vor Ort. Bereits im Jahr 2018 musste er mehr als 730 Mal ausrücken.

Erstellt: 04.07.2019, 17:54 Uhr

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