Video-Serie «Chlini Iszyt»

«Der kleine Aufschwung tut uns gut»

Felix Hollenstein gibt sich derzeit demonstrativ gelassen. Der Sportchef des EHC Kloten freut sich nach einer Niederlagenserie über die neusten Lichtblicke. Sein Rezept: Geduld üben und hart Weiterarbeiten.

Felix Hollenstein spricht in der «Chlinen Iszyt» über die Niederlagenserie und die neuesten Lichtblicke.
Video: Michael Caplazi

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Die letzten paar Spiele haben eine gewisse Entspannung gebracht – und die Gewissheit, dass der EHC Kloten doch noch gewinnen kann. Auf drei Siege zum Saisonbeginn folgten sieben Niederlagen hintereinander. «Wir sind in einen Strudel geraten», räumt auch Felix Hollenstein im Gespräch mit dem «ZU» ein. Oft habe man gar «unnötig» verloren, redet der Sportchef Klartext.

Er hatte das aktuelle Klotener Kader im Sommer komplett neu zusammenstellt. Mit dem Abstieg aus der höchsten Spielklasse im vergangenen April waren bekanntlich alle Spielerverträge nichtig geworden. «Fige» ist angetreten, um es zu richten und den vom Klub-Präsidenten Hans-Ulrich Lehmann propagierten Wiederaufstieg anzupeilen.

Nun ist man im Mittelfeld gelandet. Nach 15 gespielten Rundne rangiert der EHC Kloten an sechster Stelle. Sechs Punkte fehlen auf das fünftklassierte Olten, vier Punkte beträgt das Polster auf den HC Thurgau nach hinten.

«Die neue Mannschaft hat Zeit gebraucht, um sich zu finden. Manche Leistungsträger haben etwas Schwierigkeiten gehabt zu Beginn der Saison.»Felix Hollenstein

Mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen scheint sich das Team nun endlich gefangen zu haben. Eine Aufwärtstendenz ist feststellbar, die Lage hat sich stabilisiert. «Das sehe ich auch so», findet «Fige» kurz und bündig. Die Negativserie endete mit einem Sieg im Cup – und das ausgerechnet gegen den Leader der obersten Spielklasse, den EHC Biel. Das dies so quasi eine Wende war im bisherigen Saisonverlauf, hat nicht nur die Fans, sondern auch den Sportchef etwas beruhigt und zufriedener gemacht.

«Die neue Mannschaft hat Zeit gebraucht, um sich zu finden», stellt Hollenstein fest. Manche Leistungsträger hätten etwas Schwierigkeiten gehabt zu Beginn der Saison, aber nicht jeder sei halt ein «Schnellstarter», konstatiert er. Das Team wisse aber sehr wohl, dass es nicht gut «performt» habe in jener Phase.

Früher gabs jeweils in besonders herausfordernden Situationen Teammeetings bei «Fige» daheim, wo er jeweils den Teamgeist erfolgreich mit Spaghettiessen für die ganze Mannschaft beschwor. Hat der Sportchef also wieder zu einem grossen Spaghettiessen geladen zuletzt? «Nein, nein», winkt er ab, bestätigt aber, dass man sich aber durchaus öfters getroffen habe – «aber das Menü war ein anderes».

Zu gut befreundetmit dem Trainer?

Kritik, wonach er, der Sportchef, zu gut befreundet sei mit dem Trainer, dessen Vorgesetzter er eigentlich ist, und deswegen nicht kritisch genug sein könne, lässt Hollenstein kalt.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 08.11.2018, 20:51 Uhr

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