Bülach

Die Unterlandstafette ist ein kühler Klassiker

Am Sonntag steigt zum 37. Mal die Unterlandstafette. In sechs Disziplinen gilt es fast 60 Kilometer zurückzulegen.

Am Start zum Crosslauf beginnt die dritte Disziplin, nach dem Schwimmen und Eislaufen. Foto: Archiv

Am Start zum Crosslauf beginnt die dritte Disziplin, nach dem Schwimmen und Eislaufen. Foto: Archiv

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Mitten im Winter trifft sich im Zürcher Unterland jeweils eine sportliche Schar von abgebrühten Ausdauerathleten zu einem besonderen Kräftemessen. Von Bülach aus gehts allein oder in Teams über insgesamt fast 60 Kilometern um die Wurst. So auch am kommenden Wochenende, wenn am Sonntag zur Unterlandstafette gestartet wird.

Der zur Tradition gewordene Wettkampf verlangt von den Teilnehmern einiges ab. Nebst einer gewissen Wind- und Wetterbeständigkeit ist da vor allem bei den Einzelathletinnen und -athleten eine ausgebaute sportliche Vielseitigkeit gefragt. Denn die Unterlandstafette besteht nebst den angestammten Triathlonbestandteilen Schwimmen (600 Meter), (Cross)Laufen (7,5 km) und Radfahren (31 km) auch noch aus Eisschnelllaufen (2400 Meter), Inlineskaten (9,7 km) und Mountainbiken (8 km).

An der ersten Austragung der Unterlandstafette Mitte der Achtzigerjahre gehörte sogar Langlaufen zum Wettkampf. Diese wahrlich winterliche Disziplin ist mangels Schneesicherheit in der Region längst gestrichen und durch Inlineskating auf der Panzerpiste zwischen Bülach und Kloten ersetzt worden.

Strecke unverändert

In diesem Jahr sind vergleichsweise gnädige Bedingungen zu erwarten, glaubt man den Wetterprognosen für das vierte Januarwochenende. So ist bei Temperaturen von deutlich über null Grad zumindest nicht mit Schnee oder Frost zu rechnen. Allenfalls dürften Wind und leichter Regen eine gewisse Rolle spielen in der sportlichen Entscheidung. Die Organisatoren behalten sich jedenfalls vor, witterungsbedingt gefährdete Disziplinen kurzerhand wegzulassen. Falls doch noch Schnee fiele, könnte die Rennvelostrecke kurzerhand durch einen zweiten Mountainbike-Abschnitt sowie das Inlineskating durch einen Strassenlauf ersetzt werden.

Massgebliche Änderungen am eigentlichen Wettkampfgeschehen sind heuer ansonsten nicht angesagt. Nach einer Verkürzung der Inlinestrecke 2019 (von 12 km auf 9,7 km) sowie einer Ausdehnung der Eisschnelllaufstrecke 2018 (von 1440 Metern auf 2400 Meter) bleiben heuer die Distanzen aller sechs Disziplinen grundsätzlich unverändert.

Kaserne als sportliche Basis

Nebst der eigentlichen Unterlandstafette findet am Sonntag auch ein separates Militärradrennen statt. Dieses führt über 31 Kilometer und wird auf den altehrwürdigen Ordonnanzdrahteseln ausgetragen. Die Kaserne Bülach ist nicht nur Stützpunkt dieses Rennens, sondern auch Dreh- und Angelpunkt der Unterlandstafette. Bis auf das Schwimmen und Eislaufen finden alle Starts, Ablösungen und der Zieleinlauf dort statt.

Mehr Informationen gibt es unter www.unterlandstafette.ch

Erstellt: 21.01.2020, 17:48 Uhr

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