Videoserie «Badis im Test»

«Die Wassertemperatur muss unter 25 Grad bleiben»

In der Badi Talegg in Embrach sind die Becken seit 15 Jahren mit Chromstahl ausgekleidet. ZU-Redaktor und Baditester Flavio Zwahlen war vor allem beeindruckt vom Tempo auf der Rutschbahn.

Die Hitzetage sind vorüber. Um sich in der Badi Talegg warm zu halten, musste Baditester Flavio Zwahlen einen Bademantel anziehen.
Video: Michael Caplazi

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Die Ferien neigen sich dem Ende zu. Auch die Temperaturen sind nicht mehr ganz so hoch wie in den vergangenen Wochen. Dennoch hoffen die Unterländer Freibäder nochmals auf einige Hitzetage zum Ende des Sommers. Wenn nämlich der Grossteil der Bevölkerung wieder aus den Badeferien zurückgekehrt ist, können die Badis wieder mit mehr Gästen rechnen.

Mondher Mrabet, Betriebsleiter des Freibads Talegg in Embrach, sagt: «An Spitzentagen kommen bis zu 1600 Besucherinnen und Besucher zu uns.» Die Anlage bietet viel Abwechslung. Da wäre zum einen der Sprungturm mit einem 1-, 3- sowie 5-Meter-Brett, zum anderen gibt es eine Rutschbahn. Obwohl diese relativ kurz ist, nimmt man ganz schön viel Tempo auf. Nicht umsonst wird sie in die Kategorie «Mittelschwer» eingeteilt. Das 50 Meter lange Schwimmbecken ist in drei verschiedene Abschnitte unterteilt: einer für Normalschwimmer, einer für Schnellschwimmer und einer zum Spielen.

Vor 15 Jahren saniert

Das Embracher Freibad wurde vor 15 Jahren saniert. Dabei wurden die Becken mit Chromstahl ausgekleidet. «Wir waren eine der ersten Badis, die dieses Material verwendeten», sagt Mrabet. Dies habe sich ausbezahlt. «Es sieht auch heute noch sehr schön aus.»

Damit sich die Gäste in der Badi stets erfrischen können, wird darauf geachtet, dass die Wassertemperatur nie über 25 Grad ansteigt. «Wenn es während mehrerer Tage sehr heiss ist, pumpen wir kaltes Frischwasser in die Becken.»

Der Einzeleintritt kostet für Erwachsene 8 Franken und ist sowohl für das Freibad als auch für das Hallenbad gültig. Kinder von 6 bis 16 Jahren sowie Lehrlinge und Studenten bezahlen 4 Franken.

Im Unterland gibt es insgesamt 15 Badeanstalten. In den kommenden Wochen ist ZU-Redaktor Flavio Zwahlen unterwegs, um sie zu testen. Dabei präsentiert er die Garderoben, die Wasserbecken und die Attraktionen. Zudem probiert er in jedem Badi-Restaurant die Spezialität des Hauses.

Erstellt: 14.08.2019, 17:18 Uhr

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