Wallisellen

Ein Premierensieg im Derby

Lokalmatadorin Sonja Altherr hat mit Waroness das Derby, einen der sportlichen Höhepunkte der Pferdesporttage Wallisellen, gewonnen. Im Final des OKV-Vereinscoupe hatten die Gastgeber kein Glück und belegten Rang 14.

Die Wallisellerin Sonja Altherr und ihre Stute Waroness II auf ihrem Weg zum Derbysieg.

Die Wallisellerin Sonja Altherr und ihre Stute Waroness II auf ihrem Weg zum Derbysieg. Bild: Stefan Graf/grafixs.ch

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Für die regionalen Springreiter aus der Ostschweiz avancierte Wallisellen am ersten Septemberwochenende zum Mekka ihres Sports: Die 20 besten Equipen aus den rund 150 Vereinen, die dem Verband Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) angeschlossen sind, trafen sich auf dem Springplatz Sunnebüel zum Final des OKV-Vereins­coupe.Nur gerade fünf Dreierequipen absolvierten den anspruchsvollen Parcours ohne Fehler, sodass ein Stechen nötig wurde. Dabei siegten überlegen die erfahrenen Reiterinnen Anita Luhr, Corinne Bosshard und Jacqueline Minder vom Verein Elgger Pferdesportfreunde. Sie blieben als einziges Trio ohne Abwurf und sicherten sich damit den OKV-Vereins­coupe 2016. Mit vier Strafpunkten im Stechen, aber der schnelleren Zeit, belegte das Trio des KV Winterthur den 2. Rang. Die Bronzemedaille ging an die Vereinigung Turnierplatz im Buck VTB Aesch.

Die Gastgeber vom RV Wallisellen hatten die Qualifikation im OKV-Rayon West als Sieger beendet und gingen somit durchaus als Mitfavoritinnen an den Start. Die Glattalerinnen wählten eine effiziente Linienführung, doch fielen bereits bei Startreiterin Anita Glenck mit Chat zwei Stangen. Sonja Monsch auf Corthago musste ebenfalls einen Abwurf in Kauf nehmen, nur Sonja Altherr und Waroness II blieben fehlerfrei. Die zwölf Strafpunkte reichten den Gastgeberinnen lediglich zum 14. Rang. «Das ist schade, denn eigentlich wäre mit dieser Equipe viel mehr drin gelegen, aber wir hatten einfach Pech», sagte Sonja Monsch, die dafür am Vortag mit AC Candy Man CH einen Sieg in der Prüfung B/R90 hatte feiern können.

«Nur darauf gewartet»

Sonja Altherr aus Wallisellen und Waroness hatten ihre gute Form schon im Derby, dem ersten sportlichen Höhepunkt des Turniers in Wallisellen, unter Beweis gestellt. In dem anspruchsvollen Parcours, in dem es auch über natürliche Hindernisse ging, blieben nur gerade 6 von 45 Reiterinnen und Reitern mit ihren vierbeinigen Sportpartnern ohne Fehler.

Die Schnellste von ihnen war Sonja Altherr. «Waroness hat nur darauf gewartet, bis sie endlich im Parcours loslegen durfte», sagte die Wallisellerin, die nach zwei Jahren im Sattel ihrer zehnjährigen Holsteiner-Stute mit dem Erfolg im Derby den ersten Sieg feierte.

Kubli gewinnt zum Auftakt

Denise Kubli aus Kloten, ebenfalls Mitglied im Veranstalterklub RV Wallisellen, führte ihren braunen Wallach Cismet zum 3. Platz. Nathalie Scheidegger und Marianne Anderegg, beide aus Wallisellen, belegten mit ihren Pferden Alida V und Corina Z II die Ränge 6 und 12. Die Derbydritte Denis Kubli hatte sich bereits am ersten Abend feiern lassen.

Kubli gewann mit Cismet die Eröffnungsprüfung, die gleichzeitig als Vereinsmeisterschaft aufgeschrieben war. Dicht auf den Fersen folgten ihr zwei Juniorinnen des RV Wallisellen: Giuliana Targa mit Quinar vom Wichen­stein CH und Naila Wirth mit Merlin III, welche die Ränge 2 und 3 belegten. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 06.09.2016, 21:22 Uhr

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