Bülach

Etwas mehr stationäre Patienten am Bülacher Spital

Die Spital Bülach AG ihre Jahreszahlen präsentiert. Der Gewinn ist 2018 geschrumpft.

Das Spital Bülach hat im vergangen Jahr einen weniger grossen Gewinn erwirtschaftet als im Jahr zuvor.

Das Spital Bülach hat im vergangen Jahr einen weniger grossen Gewinn erwirtschaftet als im Jahr zuvor. Bild: Leo Wyden

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Am Spital Bülach hat die Zahl der stationären Patienten 2018 gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen; um 22 Fälle (oder 0,2 Prozent) auf 10641. Der schweizweite Trend geht hier allerdings in die andere Richtung: Generell führen der technologische Fortschritt und neue Vorschriften dazu, dass in den Spitälern immer mehr Behandlungen ambulant statt stationär durchgeführt werden. Der deutliche Trend in Richtung ambulante Versorgung sei freilich auch am Spital Bülach zu beobachten, heisst es in der gestern veröffentlichten Medienmitteilung zu den Jahreszahlen. In Bülach und am angehängten Airport Medical Center sind 2018 insgesamt 73300 Patienten ambulant behandelt worden. Das sind ziemlich genau 200 pro Tag – und 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr. 2015 lag die Zahl noch bei 56300 Patienten.

Trotz der leicht angestiegenen Zahl stationärer Patienten sinkt die Zahl geleisteter Pflegetage, von 2017 auf 2018 um 1,1 Prozent auf noch gut 51200 Tage. Entsprechend sank die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Spital Bülach von 4,9 auf noch 4,8 Tage. Im Jahr 2015 lag dieser Wert noch bei 5,3 Tagen.

Eine weiterhin leicht ansteigende Kurve zeigt auch die Zahl der Rettungsdiensteinsätze: Sie lag 2018 bei 4183, das sind 38 Einsätze mehr als noch 2017.

Gewinn schwächer als 2017

Finanziell schliesst die AG das Jahr mit einem Betriebsaufwand von 135,1 Millionen und einem Gewinn von 3,8 Millionen Franken ab. Damit fällt das Ergebnis deutlich schwächer aus als noch 2017, als der Gewinn bei 6,1 Millionen Franken lag. Aus einer betriebswirtschaftlichen Sicht sei die Verschiebung von der stationären in die ambulante Versorgung «anspruchsvoll», heisst es dazu aus Bülach. So könnten etliche ambulante Behandlungen, unter anderem aus tarifpolitischen Gründen, nicht kostendeckend durchgeführt werden.

Geplante bauliche Anpassungen sowie Verbesserungen von Betriebsabläufen sollen nun helfen, die Situation zumindest teilweise zu entschärfen. Und man unterstreicht, dass das Spital mit mehr als 90 Millionen Franken an Eigenkapital (66.4 Prozent der Bilanzsumme) «über eine finanziell solide Basis verfügt und für die Zukunft bestens gerüstet ist». Der Faktor der Wirtschaftlichkeit werde auch eine zentrale Rolle spielen im Zusammenhang mit der Vergabe der neuen Leistungsaufträge durch den Kanton bei der neuen Spitalliste ab 2021. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 15.03.2019, 09:25 Uhr

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