Wallisellen

Ferienglück auf der Wasserrutsche

Zum Ende der ersten Sommerferienwoche wurde eine Riesenrutschbahn im Dorfzentrum aufgestellt.

Denis und sein Bruder Sean aus Neerach haben sich am Slide my City vergnügt.

Denis und sein Bruder Sean aus Neerach haben sich am Slide my City vergnügt. Bild: Sibylle Meier

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Für die zwei Brüder Denis (13) und Sean (12) aus Neerach begann der Sonntag mit einer Überraschung. Ihre Grossmutter Rita Bochsler, im gleichen Dorf wohnhaft, hatte im Rahmen eines Leserwettbewerbes dieser Zeitung zwei Freitickets für den Rutschspass mitten durch Wallisellen gewonnen. Und so hiess es dann für die zwei fast gleichaltrigen Brüder, ihre Eltern und natürlich die Grosseltern, dass eine Fahrt ins Herz von Wallisellen bevorstand.

Schon zum dritten Mal fand hier der Event «Slide my City» statt. Morgens um 4 Uhr fuhr dazu eigens ein Lastwagen auf, aus dessen Inhalt das Material stammte, um die leicht geneigte Kirchstrasse kurzerhand in eine Wasserstrasse zu verwandeln.

Duo setzte auf einen Reifen

Bei den zwei parallel aufgestellten Wasserrutschen von 200 Metern Länge und je drei Metern Breite galt die physikalische Regel «Masse mal Beschleunigung ergibt Geschwindigkeit». Um also möglich schnell voranzukommen, stiegen die zwei Brüder Denis und Sean beim ersten Lauf gemeinsam auf einen Ring. Das Duo ist auch sonst sportlich unterwegs. Beide fahren leidenschaftlich gern Velo und spielen im Handballclub Bülach.

Spass auf der Riesenrutsche mitten in Wallisellen. Video: Caroline Gloor

Neben der gigantischen Wasserrutsche stand alle 20 Meter jeweils eine Helferin oder ein Helfer bereit, um bei brenzligen Situationen einzugreifen. Wie Projektleiter von Slide my City, Silvan Müller, erklärte, herrsche bei diesem Event klar der Spassfaktor vor. «Adrenalinjunkies sind bei uns fehl am Platz», sagte er. Weil die Plätze für den Rutschspass genau eine Stunde gültig sind, konnten die Organisatoren so lange Wartezeiten vermeiden. Rund 1500 Personen liessen sich das einstündige Vergnügen etwas kosten.

Gefragter Götti

Weil sich die Mutter der zwei Walliseller Geschwister Stella (9) und Mia (7) doch nicht auf die Rutsche getraute, sprang kurzerhand deren Götti Andi Borowski ein. Zusammen mit dem Vater der Mädchen, Andi Borowski, rasten sie dank des zusätzlichen Gewichtes der Männer um einiges schneller herunter als Kinder ohne Begleitung. Am späteren Nachmittag besetzten dann einige Paradiesvögel die Kategorie «Verrückt». Schon in den Jahren zuvor sorgten lustige aufblasbare Gebilde für Lacher.

Für die beiden Brüder aus Neerach-Riedt derweil bedeutete dieser Tag der bisherige Höhepunkt ihrer Sommerferien. «Bald geht es für sie ab in den Flieger», erklärte ihre Grossmutter, die das Geschehen hautnah beobachtete.

«Dank eines neuen Filters konnten wir dieses Jahr den Wasserverbrauch um rund einen Viertel reduzieren», erklärte Projektleiter Silvan Müller. Den Gesamtwasserverbrauch verglich er mit der Füllmenge eines privaten Einfamilien-Swimmingpools. Für ihn sei die Wasserrutschbahn in Wallisellen eine der «coolsten Slides». Neben Wallisellen macht sie zudem in Glarus, Lausanne, St. Gallen, Basel und Solothurn Halt.

Erstellt: 21.07.2019, 16:57 Uhr

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