Rümlang

Kicken auf Dorfplatz erwünscht

Jugendliche und Kinder können bis nächste Woche im Dorfzentrum Fussball spielen. Beim Streetsoccer finden auch Qualifikations-turniere für den kantonalen Final im Strassenfussball am Sportfest in Bülach statt.

Die Jugendarbeit in Rümlang mit Inga Guddal, Peter Hediger und Sara Kurtovic (von links) bringt das Fussballspielen mitten ins Dorf.

Die Jugendarbeit in Rümlang mit Inga Guddal, Peter Hediger und Sara Kurtovic (von links) bringt das Fussballspielen mitten ins Dorf. Bild: Balz Murer

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Junge Fussballfans in Rümlang haben diese Woche eine Möglichkeit mehr, ihrem Hobby zu frönen. Wie schon letztes Jahr organisiert die Jugendarbeit Rümlang diese Woche das Strassenfussball. Sprich: Seit letztem Montag steht auf dem Dorfplatz ein Streetsoccerfeld, Benützung der Anlage ist täglich bis Mittwoch 19. September von 9 bis 22 Uhr für alle Kinder und Jugendliche erlaubt.

«Fussball ist bei den Jugendlichen im Jugendtreff ein grosses Thema, viele spielen in lokalen und regionalen Fussballclubs» erklärt Jugendarbeiterin Inga Guddal die Idee hinter dem Anlass. Im Jugendtreff könne man ihnen keinen Raum für ihr Hobby bieten, und so habe man sich entschlossen, im öffentlichen Raum dafür Platz zu finden.

Fair Play und Zusammenhalt

Den Einstieg gab am letzten Montag das Plauschturnier, an dem am Nachmittag im lockeren Rahmen das Zusammenspiel im Vordergrund stand. Spontan gebildete Teams machten mit, es wurden keine Sieger gekürt, dafür gab es für die Teilnehmer kleine Preise. Gestern Mittwoch und morgen Freitag finden und fanden dafür Turniere statt, deren Sieger sich für den Strassenfussballfinal im Rahmen des kantonalen Sportfests in Bülach qualifizieren. Für diese Teilnahme ist eine Teamanmeldung bei der Jugendarbeit erforderlich: gestern spielten Fünft- und Sechstklässler, am Freitag wird das Feld am Abend den Oberstufenschülern bis zu 18 Jahren überlassen.

«Fussball ist bei den Jugendlichen im Jugendtreff ein grosses Thema, viele spielen in lokalen und regionalen Fussballclubs.»Inga Guddal

Auch wenn der Ansporn zum Sieg so zusätzlich gegeben ist, will die Jugendarbeit vor allem eines fördern: «Die Idee im Vordergrund ist freundliches Zusammenspiel und Fair Play», sagt Leiter der Jugendarbeit Peter Hediger. «Darum sind auch keine Schiedsrichter im Einsatz. Die Jugendlichen sollen selber hinschauen und untereinander dafür sorgen, dass alle die Regeln befolgen.» Ganz im Sinn der Selbstständigkeit, welche die Jugendarbeit fördern will. Nur ein Beobachter werde anwesend sein, um allfällige Konfliktfelder zu schlichten, sagt Hediger.

Spontan mitmachen

Mohamed (17) spielt Fussball SV Rümlang und macht sonst an Streetsoccer-Turnieren in der Region mit. Dieses Jahr war er am Anlass als DJ eingeplant, doch er verletzte sich gerade beim Fussballspielen an der Schulter. Das Streetsoccer findet er sportlich sehr unterhaltsam. «Es ist super. Das Spiel ist hier intensiver, weil das Feld kleiner ist.»

Das Feld weckt auch bei Jugendlichen, die nicht zum Jugendtreff kommen, Interesse. Jelena (11) ging am Montag am Dorfplatz vorbei und kam mit ein paar Freunden spontan zurück für ein kurzes Spiel. «Ich wusste nicht, dass das Feld dasteht, aber es ist eine gute Idee.» Auch wenn Fussball immer noch die Domäne der Jungen sei, fänden immer mehr Mädchen Gefallen an dem Sport, sagen Hediger und Guddal. So kann das Streetsoccer auch ungezwungen erste Spielversuche ohne Berührungsängste bieten.

Und auch das Rundherum ist einladend: während der Jugendtrefföffnungszeiten gibt es Musik und einen Kiosk, für Sitzgelegenheiten samt Liegestühlen sorgt die Jugendarbeit ebenfalls. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 12.09.2018, 12:11 Uhr

Infobox

Täglich offen von 9 bis 22 Uhr. Freitag, 14. September, 18.30 Uhr. Turnier 1. Oberstufe bis 18 Jahre
Mittwoch, 19. September, ab 14 Uhr, Abschlussanlass.

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