Bülach

Mehr Vereine sollen Turnhallen nutzen können

Sporthallen sind gefragt. Bülach sorgt nun mit einer niederschwelligen Massnahme dafür, dass sich mehr Menschen bewegen können.

Die Sporthallen in Bülach stossen an ihre Kapazitätsgrenzen. Nun soll ein neuer Plan dafür sorgen, dass alle zu ihren Trainingszeiten kommen (Symbolbild).

Die Sporthallen in Bülach stossen an ihre Kapazitätsgrenzen. Nun soll ein neuer Plan dafür sorgen, dass alle zu ihren Trainingszeiten kommen (Symbolbild). Bild: Keystone

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Mannschafts-Sport ist beliebt. Die Nachfrage nach Indoor-Trainingsmöglichkeiten steigt stetig, nicht aber das Angebot an Turnhallen. Ausser der neuen Sporthalle in der Hirslen, die vor zwei Jahren eröffnet wurde, sind in Bülach in letzter Zeit keine zusätzlichen Turnhallen gebaut worden.

Um dem Bewegungsdrang der stetig wachsenden Bevölkerung besser gerecht zu werden, hat die Stadt Bülach deshalb nach neuen Möglichkeiten gesucht: Ab dem neuen Schuljahr sollen in sämtlichen Hallen der Stadt drei Vereine nacheinander trainieren können. Zwischen 18 Uhr und 22.30 Uhr stehen jeweils drei Fenster à 1,5 Stunden zur Verfügung. Der Wechsel der verschiedenen Vereine erfolgt nahtlos, ohne Pause.

Bis zu einem Drittel mehr

In der Sportanlage Hirslen gilt dieser Zeitplan bereits seit Längerem. Derweil gab es in den Turnhallen der Primar- und Sekundarschule bis anhin zwei Blöcke zwischen 18 und 22 Uhr. Anfang Jahr wurden die Hallen des Sekretariats Sport und der Schulen in einer zentralen Reservationsstelle zusammengeführt. «So ist es kundenfreundlicher», sagt Roland Engeler, Leiter Bevölkerung und Sicherheit. Dabei habe man die unterschiedlichen Handhabung festgestellt und das bewährte Konzept der Hirslen auf alle Hallen ausgedehnt. «Viele Vereine haben die zweistündige Trainingszeit sowieso nie ausgenützt», weiss Engeler.

Mit der neuen Praxis kann Bülach die Kapazitäten mit wenig Aufwand um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Die Harmonisierung der Trainingszeiten erfolge auch auf Wunsch von diverse Vereinen, teilt die Stadt mit. Unzufriedenheiten wegen der kürzeren Trainingszeiten wurden bis jetzt nicht geäussert. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 22.01.2019, 17:39 Uhr

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