Regensberg

Neuer Küchenchef setzt sich direkt an die Spitze

Das Unterland ist im Gastroführer Gault Millau dieses Jahr wieder mit sechs Restaurants vertreten. Am besten bewertet wurde der neue Küchenchef des Hotel Restaurant Krone Regensberg.

Ale Mordasini ist amtierender «Goldener Koch», wurde Dritter der Kocholympiade – und nun hat er im Hotel Restaurant Krone Regensberg
15 Punkte im Gastroführer Gault Millau geholt. Die Krone ist damit das am besten bewertete Restaurant des Unterlands.

Ale Mordasini ist amtierender «Goldener Koch», wurde Dritter der Kocholympiade – und nun hat er im Hotel Restaurant Krone Regensberg 15 Punkte im Gastroführer Gault Millau geholt. Die Krone ist damit das am besten bewertete Restaurant des Unterlands. Bild: Sabina Bobst

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Er ist zum ersten Mal dabei – und steigt gleich mit der besten Bewertung des Unterlands ein. Alessandro «Ale» Mordasini ist erst seit Februar dieses Jahres für die Küche im Hotel Restaurant Krone Regensberg zuständig. In der neuesten Ausgabe des Gastroführers Gault Millau sahnt er jedoch ab: 15 Punkte haben Mordasini und seine Küchencrew erkocht. Damit verdrängen sie die bisher im Unterland am besten bewerteten Restaurant «Rias» in Kloten und «Wunderbrunnen» in Opfikon von der Spitze.

Gelobt werden im Gastroführer zum Beispiel Mordasinis Sellerie-Variationen. Er reicht das Rübengemüse etwa als Creme, gepickelt, im Gewürzmantel geschmort und als kleinen Salat. Angetan haben es den Kritikern auch die Amuse-Bouches bestehend aus einer Blumenkohl-Variation, einer Poularde im Krustenmantel mit einem Hauch des Käses Belper Knolle sowie einem Kartoffeltörtchen mit Kartoffelschaum und Kaviar. «Er kocht kreativ ohne Firlefanz und macht ein Essen dennoch zum kulinarischen Ereignis», steht im «Gault Millau».

Aufregend ist Mordasinis Abschneiden aus mehreren Gründen. Erstens ist es eine eindrückliche Leistung, direkt mit 15 Punkten den Einstand in den bekannten Gastroführer zu geben. Zweitens gelingt dies einem Koch, der die Region kennt. Er ist nicht weit von Regensberg entfernt aufgewachsen und war bereits 2015 Küchenchef in der Krone. Irgendwie habe es damals aber noch nicht so richtig gepasst, erzählte er. Drittens verspricht seine Rückkehr nach Regensberg und die hohe Bewertung seiner Küche, dass im Unterland nun einer kocht, der bereits zu den besten gehört und wohl sogar noch besser wird. Der «Gault Millau», der sich gerne als Talentscout versteht, nennt Mordasini als einen jener Köche, deren Entwicklung man besonders gespannt verfolgt, weil sie zur nächsten Generation der Spitzenköche gehören könnten.

Mordasini wurde Dritter an der Kocholympiade und zudem im Februar zum «Goldenen Koch» gekürt. Bei diesem Wettbewerb geht es um nicht weniger als den Titel des besten Schweizer Jungkochs. Mordasini war bei seinem Sieg gerade mal 28 Jahre alt. Der Titel wird nur alle zwei Jahre vergeben. Nachdem Mordasini nun sein nächstes Ziel – als erster Chefkoch der «Krone» Punkte im «Gault Millau» zu erhalten – erreicht hat, sind die Chancen gross, dass er noch höher hinaus will.

Bisherige bleiben konstant

Abgesehen von der «Krone» hat sich im Unterland in Bezug auf die Bewertung im «Gault Millau» nichts getan. Der «Wunderbrunnen» in Opfikon sowie das «Rias» in Kloten gehören weiterhin mit 14 Punkten zu den Topadressen. Daneben wurden die Küchen im «Meiers Come Inn» und im «Goldenen Kopf» in Bülach beide mit guten 13 Punkten bewertet. Ebenfalls 13 Punkte erhalten hat das Wirtshus zum Wyberg in Freienstein-Teufen.

Erstellt: 07.10.2019, 16:54 Uhr

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