Niederhasli

Sportanlage Erlen übernimmt die Niederhasler Seebadi

Für die Gäste des «Näppi» soll sich durch die Übernahme wenig ändern.

Die Seebadi «Näppi» eröffnet die Saison regulär am 1. Mai.

Die Seebadi «Näppi» eröffnet die Saison regulär am 1. Mai. Bild: Archiv

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Wenn die Niederhasler Badi am Haslisee am 1. Mai die Saison 2020 eröffnet, wird sie nicht nur in einem neuen Look daherkommen, sondern auch mit neuer Organisation. Wie der Gemeinderat Niederhasli mitteilt, übernimmt die Sportanlage Erlen AG den Betrieb der Seebadi.

Die langjährige Bademeisterin Brigitte Wyss hatte ihre Anstellung per Saisonende 2019 gekündigt, schildert Gemeindeschreiber Patric Kubli. «Auf die Stellenausschreibung danach haben wir nur wenig Rückmeldungen erhalten, so sind wir bei der Erlen gelandet.» Gemeinderat Thomas Peter, der auch im Verwaltungsrat der Erlen AG aktiv ist, habe bei den Verhandlungen den Lead übernommen. Eine Zusammenarbeit mit der Sportanlage habe sich als ideale Lösung herausgestellt: Beide Badebetriebe – Näppi und Erlen – müssen saisonal tätige Bademeister engagieren und für eine fachgerechte Aus- und Weiterbildung sorgen. Ebenfalls betreibt die Sportanlage Erlen AG eine professionelle Gastronomie, von welcher die Seebadi profitieren kann. «Nicht zuletzt hat die Erlen bereits Erfahrung als Betreiberin der Badi ‹Sandhöli› in Niederweningen», so Kubli.

Eintrittspreise bleiben gleich

Für die Gäste der Seebadi solle sich abgesehen von der bereits abgesegneten Aufwertung nichts ändern. «Der Mettmenhaslisee befindet sich in einem Naturschutzgebiet, die Seebadi soll daher weiterhin lediglich einen Imbiss anbieten», sagt Kubli. «Sie ist und bleibt eine Seebadi im einfachen Standard.» Die Küchengeräte beispielsweise habe man der einstigen Bademeisterin abgekauft. Auch die Eintrittspreise zur Badi am Haslisee bleiben unverändert. Selbst gekoppelte Abonnements zwischen der Sportanlage und dem Näppi sind – aufgrund der klaren Kostentrennung, welche die Vertragspartner anstreben – nicht geplant. Der Gemeinderat hat die Vereinbarung mit dem zugehörigen Geschäfts- und Finanzplan derweil genehmigt. Der Sportanlage Erlen AG soll ein pauschaler Verwaltungsaufwand von 15 Prozent des Umsatzes zustehen. Ein allfälliger Gewinn würde der Gemeinde gutgeschrieben.

Bei der Vereinbarung zwischen der Gemeinde Niederhasli und der Sportanlage Erlen AG handelt es gewissermassen um ein Probejahr – will heissen, die Umsätze und Abläufe werden vom Gemeinderat im ersten Jahr kritisch begutachtet und bei Bedarf spätestens nach der ersten Saison optimiert. Für den Unterhalt der Grünanlagen in und um die Seebadi sorgt wie bis anhin der gemeindeeigene Betrieb Werke.

Erstellt: 14.02.2020, 13:29 Uhr

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