Castingshow

Zwei Unterländerinnen bei «The Voice»

Eine Regensdorferin und eine Klotenerin singen am kommenden Montag vor der Jury von «The Voice of Switzerland». Beide träumen davon, einmal von der Musik leben zu können.

Die 22-jährige Regensdorferin Alison Gürtler hat kein Problem damit, zu polarisieren.

Die 22-jährige Regensdorferin Alison Gürtler hat kein Problem damit, zu polarisieren. Bild: PD

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Alison Gürtler ist bereits hobbymässig als Musikerin unterwegs. «‹The Voice of Switzerland› gibt mir die Möglichkeit, meine musikalischen Grenzen zu spüren, mich auf der Bühne zu beweisen und natürlich auch zu verbessern. Ich weiss, dass man nie ausgelernt hat und immer neue Erfahrungen machen muss, um eines Tages erfolgreich zu sein», sagt die Regensdorferin.

Unterstützung bekommt die 22-Jährige unter anderem von ihrer Kollegin Mia Madisson. Die Influencerin, die kürzlich durch ihr Mitwirken bei «Der Bachelor» bekannt wurde und jetzt in Bülach wohnt, begleitet Alison Gürtler zu den Blind Auditions. «Musikalisch ist Mia komplett anders als ich. Sie steht auf Rap, ich eher auf Jazz und Soul. Aber wir haben auch viel gemeinsam und verstehen uns deshalb wohl so gut», erzählt Alison Gürtler.

«Meine Botschaft lautet: Liebt euch selbst.»Alison Gürtler, «The Voice»-Kandidatin

Beide jungen Frauen schwimmen gegen den Strom, machen sich ihre eigenen Gedanken und haben kein Problem damit, zu polarisieren. Alison Gürtler liest gerne. Zuletzt das Buch «Secrets». «Es handelt von ‹The Law of Attraction›, also von der Theorie, dass Positives wiederum Positives anzieht und eine positive Lebenseinstellung viel bewirkten kann», sagt Alison, die im Heim aufwuchs und früh gelernt hat zu kämpfen. «Heute fühle ich mich unschlagbar. Meine Botschaft lautet: Liebt euch selbst», sagt sie.

Im Moment arbeitet Alison Gürtler im Service im Sesh, einem neuen Restaurant im Einkaufszentrum Glatt. Doch eigentlich würde sie sich schon wünschen, eines Tages von der Musik zu leben und international unterwegs zu sein. Deshalb wäre es für sie der absolute Traum, wenn Jurymitglied DJ Antoine sie als Coach unter die Fittiche nehmen würde.

Die 35-jährige Klotenerin Cecile Centeno kann auf eine grosse musikalische Bandbreite zurückgreifen. Foto: PD

Auch Cecile Centeno aus Kloten wird am Montag bei «The Voice of Switzerland» vor die Jury treten und ihr Bestes geben. Vor knapp zehn Jahren kam die heute 35-Jährige über Deutschland in die Schweiz. Ursprünglich stammt sie von den Philippinen. Im Moment singt Cecile Centeno bei diversen Bands und greift dabei auf eine grosse musikalische Bandbreite zurück. Sie liebt Balladen, Rhythm and Blues sowie Rap und Rock.

Die Mundart gefällt ihr

«Mein Auftritt bei dieser Sendung bedeutet mir sehr viel und ist für mich auch unendlich wichtig. Und deshalb war ich auch sehr nervös», wird sie nach ihrem Auftritt an den Blind Auditions erklären. Als Centeno in die Schweiz kam, war Göläs Song «Schwan» der erste Song, den sie lernte. «Seitdem ist es mein grösster Traum, mit Gölä, der in der Jury sitzt, diesen Song gemeinsam zu singen», sagt sie.

«Mein Auftritt bei ‹The Voice› bedeutet mir sehr viel und ist für mich auch unendlich wichtig.»Cecile Centeno, «The Voice»-Kandidatin

Cecile Centeno spricht zwar selbst lieber Hochdeutsch, aber ihr gefällt die Melodie und die Ausdrucksstärke der Mundart. «Das ist ganz speziell in der Schweiz. Wunderschön», sagt sie. Die alleinerziehende Mutter der 11-jährigen Lara arbeitet momentan im Service in der Gastronomie, wäre aber nicht abgeneigt, eine Musikkarriere zu starten. «Das wäre mein grösster Traum, und ich hoffe, dass er durch ‹The Voice› wahr wird», erklärt sie. Zu den Blind Auditions begleiten sie ihre beste Kollegin Kristin und ihre Schwester Cherry. «Sie ist mit Leib und Seele Musikerin, so wie ich. Das Gen liegt wohl in unserer Familie», sagt Cecile Centeno.

Erstellt: 14.02.2020, 11:36 Uhr

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