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Abschied eines grossen Talentes

Joël Tynowski war eines der grössten Talente seiner Generation. Nun musste der 23-jährige Bülacher Rechtsaussen aus dem Team von Pfadi Winterthur seine Karriere bereits beenden.

Einer seiner letzten Auftritte für Pfadis NLA-Team: Joël Tynowski in der Deutweg-Eishalle vor dem dritten Playoff-Halbfinalspiel der vergangenen Saison gegen die Kadetten Schaffhausen.
Einer seiner letzten Auftritte für Pfadis NLA-Team: Joël Tynowski in der Deutweg-Eishalle vor dem dritten Playoff-Halbfinalspiel der vergangenen Saison gegen die Kadetten Schaffhausen.
Deuring Photography

«Ich musste mich lange dazu durchringen. Es war kein leichter Entscheid.» Letztlich aber zählte nur eines: die Gesundheit. Der zweite Rücktritt, den der 23-jährige Joël Tynowski vergangene Woche verkündet hat, wird sein letzter sein. Die Hüftbeschwerden lassen keine Karriere im Spitzensport mehr zu. «Die Hüfte», sagt der Bülacher, «braucht man ein Leben lang.» Es ist das vorzeitige Ende einer Laufbahn als Handballer, die sehr vielversprechend begann, dann aber von langen Verletzungspausen geprägt war. Im November 2011, erst 17-jährig, debütierte Joël Tynowski für Pfadi Winterthur in der Nationalliga A. Im Sommer 2012 bestritt der Rechtsaussen mit Schweizer Nachwuchs-Nationalteams die Europameisterschaften der U-18 und U-21, ehe seine Hüftschmerzen, die er wegen einer angeborenen Fehlstellung verspürte, zu stark wurden. Zwei Operationen an der rechten Hüfte und eine an der linken folgten. 2014 trat er vom Spitzensport zurück.

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