Zum Hauptinhalt springen

Ärzte im Ruhestand dürfen keine Rezepte mehr ausstellen

Ehemalige Hausärzte fühlen sich von der Regierung zu medizinischen Laien degradiert. Erfolglos haben sie sich dagegen gewehrt, dass sie nicht mehr unentgeltlich Freunde und Verwandte behandeln dürfen.

Michel Wenzler
Walter Grete kämpft dagegen, dass Ärzte im Ruhestand nicht mehr tätig sein dürfen. Foto: Paco Carrascosa
Walter Grete kämpft dagegen, dass Ärzte im Ruhestand nicht mehr tätig sein dürfen. Foto: Paco Carrascosa

Die Nachricht traf rund 700 ehemalige Ärzte im Kanton aus heiterem Himmel. Die Gesundheitsdirektion teilte ihnen 2018 mit, dass eine jahrzehntealte Regelung nicht mehr gelten sollte. Ärzte im Ruhestand hatten bislang weiterhin Freunde und Verwandte unentgeltlich behandeln dürfen, sofern sie über eine Seniorenbewilligung verfügten. So konnten sie beispielsweise schnell und unkompliziert einem kranken Nachbarn helfen, der rezeptpflichtige Medikamente benötigte und nicht mehr aus dem Haus gehen und den Notfall aufsuchen konnte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen